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Tag 4 – Madurodam – Wassenaar Snacks – Strand Scheveningen

Der vierte Urlaubstag war wohl für die Kinder der anstrengendste Tag, denn wir ließen das Auto bei der Ferienwohnung stehen und legten alle Strecken zu Fuß zurück. Unser erstes Ziel war das Madurodam, welches rund 4km von der Ferienwohnung entfernt war. Nach rund einer Stunde konnten wir durch den Zaun die ersten Miniaturgebäude sehen. Das Madurodam ist nämlich ein Park, in dem sehr viele Sehenswürdigkeiten von Holland als Miniaturen nachgebildet wurden. Sehr angenehm für uns war es, das wir hier keinen Eintritt bezahlten mussten. Denn wir konnten zum ersten Mal unseren Holland-Pass einsetzen … pro Person 15,50 Euro gespart.

Gleich nach dem Eingang gab es etwas sehr interessantes zu sehen. Auf einem kleinen See war ein brennender Öltanker nachgebildet. Am Ufer befand sich eine Wasserpumpe und zwei Lenkräder, mit denen zwei kleine Löschschiffe gesteuert werden konnten. Direkt auf dem Öltanker neben der Flamme saß eine Möwe. Die Besucher, die gerade die Löschschiffe bedienten, wollten unbedingt die Möwe treffen. Diese lies sich aber weder von der Flamme noch von den beiden Wasserfontänen beeindrucken.

Die kleinen Gebäude/ Orte im Madurodam fand ich sehr interessant, da ich einige von ihnen aus unseren letzten Hollandurlaub wiedererkannte. Fasziniert war ich allerdings von den kleinen Pflanzen/Bäumen, die zwischen den Gebäuden standen. Diese waren nämlich aufwendig so beschnitten worden, das ihre Größe zu den Gebäuden passte. Den Kindern gefielen vor allem die „Mitmach“-Sachen. Neben des Löschen des Öltankers gab es noch eine Schleuse zu bedienen, eine Holzschuhfabrik, man konnte versuchen ein Frachtschiff zu beladen und sogar das Aufspülen der Maasvlakte war nachgestellt. Lustig fand ich auch ein kleines Spiel, bei dem man kleine Düsen an einer Wand zuhalten musste, aus denen Wasser gespritzt wurde. Immer wenn man eine Düse zugehalten hatte, öffnete sich eine weitere. Die Kinder wollten unbedingt mitspielen. Stellten sich vor die Wand und warteten … natürlich öffnete sich als erstes die Düse vor ihren Gesichtern. Damit war das Spiel dann beendet. ^^

Niederländische Windmühle im Madurodam.jpg

Modell des Maeslant-Sturmflutwehrs.jpg

Holländische Altstadt im Modell.jpg

Der Käsemarkt aus Alkmaar im Madurodam.jpg

Zur Mittagszeit verließen wir das Madurodam. Unser nächstes Ziel war der Imbiss „Wassenaar Snacks“, denn laut einer Empfehlung sollte es dort die besten Kroketten von Den Haag geben. Die niederländische Krokette hat dabei relativ wenig mit der Kartoffel-Krokette, wie man sie hierzulande kennt, gemeinsam. Die holländische Krokette ist nämlich mit Fleisch gefüllt. Es gibt sie mit unterschiedlichsten Füllungen, wie zum Beispiel Rindfleisch, Kalbsfleisch oder auch Gulasch. Im Imbiss bestellten wir eine bunte Mischung verschiedenster Kroketten und aßen sie direkt vor Ort auf. Dabei schmeckten sie uns so gut, das wir unbedingt noch eine zweite Runde bestellen mussten.

Wassenaar Snacks.jpg

Anschließend ging es zum Strand. Auf dem Weg dorthin merkte ich, das meine Arme knall rot waren und schmerzten. Ich hatte mir bei dem schönen Wetter einen Sonnenbrand geholt und die Sonnencreme lag natürlich ich der Ferienwohnung. Am Strand stellte sich dann allerdings heraus, das ich die Creme nicht brauchte. Es wurde auf einmal viel windiger, am Horizont zogen richtig schwarze Wolken auf und man konnte erkennen, wie es über dem Meer bereits regnete. Wir blieben trotzdem am Strand, da wir eh noch, egal bei welchem Wetter zur Ferienwohnung zurücklaufen mussten. Die Kinder sammelten Muscheln und ich machte einige tolle Bilder. Als der vom Wind aufgewirbelte Sand immer unangenehmer wurde, zogen wir uns in die Einkaufsstraße von Scheveningen zurück. Wir kaufen uns im Supermarkt jeder ein Stückchen Kuchen und machten uns nach einer kleinen Pause auf in Richtung Ferienwohnung.

Schwarze Wolken über Scheveningen.jpg

Dunkle Wolken über dem Strand.jpg

Als wir dann die Ferienwohnung geschafft erreichten, hatten wir rund 10 Kilometer Wegstrecke zurückgelegt. Am anstrengendsten für mich waren dabei die letzen Kilometer, den die Lütte wollte überhaupt nicht mehr laufen und ließ sich von mir tragen. Dazu machte mir der Einkauf und der Sonnenbrand zu schaffen, denn das Wetter war wieder deutlich besser geworden. Dafür wurde ich dann allerdings auch mit dem schönsten Sonnenuntergang der gesamten Urlaubszeit belohnt.

Wunderschöner Sonnenuntergang in Scheveningen.jpg

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