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Tag 2 – Den Haag – The Hague Tower

Der grobe Ablauf für den ersten richtigen Urlaubstag stand  bereits mehrere Wochen im voraus fest, da wir uns entschieden hatten den Holland-Pass zu kaufen. Im Grunde genommen ist das ein Buch, in dem eine Auswahl von Sehenswürdigkeiten von Holland aufgelistet ist. Mit dabei sind 5 Gutscheine, mit denen man in 5 Attraktionen freien Eintritt erhält. Zwei der Gutscheine waren „Gold“-Gutscheine, die man für teurere Sachen nutzen konnte und die restlichen 3 „Silber“ für günstigere. Wir entschieden uns für den Pass, da sehr viele Ausflugsziele aus dem Pass in den Großstädten liegen. Im letzten Jahr hatte mich der Pass bereits interessiert, aber wir waren zu weit von den Städten entfernt um den Holland-Pass sinnvoll nutzen zu können. Da der Versand der Pässe nach Deutschland 13 Euro gekostet hätte, entschieden wir uns, sie in Den Haag am Hauptbahnhof abzuholen. 13 Euro gespart und gleichzeitig festgelegt, den ersten Tag in Den Haag zu verbringen.

Das erste Highlight für die Kinder war, das wir mit der Straßenbahn ins Zentrum fuhren. Vor den Urlaub hatte ich gelesen, das in Den Haag Parkplätze Mangelware und meistens auch sehr teuer sind. Als Alternative fand ich einen Park&Ride Parkplatz am Stadtrand. Für nur 4 Euro konnte man dort den ganzen Tag parken und erhielt gleichzeitig für 4 Personen eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Da dies gut funktionierte, nutzen wir diesen Parkplatz gleich 3 mal im ganzen Urlaub.

HTM-Tram.jpg

Das Abholen der Holland-Pässe am Hauptbahnhof gestaltete sich unkompliziert. Ich hatte mir allerdings vorgestellt, das die Abholstelle ein  Bahnhofskiosk sein würde und war etwas erstaunt als wir sahen, das es sich um eine Geldwechselstube handelte. Nachdem wir die Pässe hatten, gingen wir in der City ein wenig Einkaufen. Interessant fand ich die Hochhäuser, die sich direkt in Bahnhofsnähe befanden. Den Kindern gefiel natürlich der Spielzeugladen den sie entdeckten am besten und meine Frau … naja sie war in ihrem Element.

Hochhäuser aus der Frosch-Perspektive.jpg

Zum Abschluss des Einkaufsbummels ging es eine Runde durch das Stadtviertel Chinatown. Empfehlenswert war dort der Imbiss, wo wir zu Mittag aßen. Jeder von uns bestellte sich eine sehr leckere Nudelsuppe für jeweils 6 Euro. Ich war so begeistert, das ich am liebsten noch eine zweite gegessen hätte. Und in der Theke lagen gebratene Peking-Enten für je 18 Euro, wo ich ebenfalls nur schwer widerstehen konnte.

Anschließend machten wir einen kleinen Spaziergang und landeten am „The Hague Tower„. Auf diesem befindet sich eine Aussichtsplattform und ein Restaurant. Da das Wetter perfekt war, entschieden wir uns im gläsernen Fahrstuhl nach oben zu fahren. Der Ausblick aus rund 130 Meter Höhe war atemberaubend. Am Horizont konnte man ganz deutlich die Skyline von Rotterdam erkennen und auch unsere Ferienwohnung am Hafen konnten wir entdecken. Beim Verlassen des Hochhauses bzw. des „Hochturms“, wie meine Kinder das Gebäude tauften, gab es technische Schwierigkeiten mit dem gläsernen Fahrstuhl. So bekamen wir noch eine kostenlose Führung durch die oberen Etagen des Hauses und konnten einen Blick in eine der dortigen Suiten werfen. Anschließend ging es dann mit einem anderen Fahrstuhl hinunter und wir fuhren zurück zur Ferienwohnung.

Gracht in Den Haag.jpg

Den Haags Hochhäuser.jpg

Blick über Den Haag.jpg

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