Ausflüge und Reisen » Süd-Holland (Mai 2014) » Tag 10 – Museon Den Haag – Strand Scheveningen – Restaurant Kyoto Cafe

Tag 10 – Museon Den Haag – Strand Scheveningen – Restaurant Kyoto Cafe

Da das Wetter wieder etwas schlechter angesagt wurde, entschieden wir uns am morgen wieder etwas anzuschauen, was Wetter unabhängig ist. Wir entschieden uns für das Museon, ein Mitmachmuseum für Kinder, in Den Haag. Da auf der Homepage stand, das ausreichend Parkplätze vorhanden sind, fuhren wir auch mit dem Auto. Auf den Umweg über den Park&Ride Parkplatz und die Öffentlichen hatten wir keine Lust und die Kinder wollten fast gar nicht mehr laufen. Vor Ort fanden wir dann natürlich keinen Parkplatz. Erst nach mehreren Runden um das Museon fanden wir endlich einen Parkplatz, mussten allerdings auch ein gutes Stück laufen.

An der Kasse des Museums gab es dann die nächste Hürde. Das Personal kannte den Hollandpass nicht. Sie wollten uns nur 20% Rabatt geben. Zum Glück hatte ich das Buch zum Hollandpass noch in meiner Tasche, so das wir nach einigem hin und her doch unsere Freikarten bekamen. Das Museum selbst was einsame Spitze. Direkt neben dem Eingang war ein Experiment aufgebaut, welches meine Kinder begeisterte. Es bestand aus 3 Tischen, an denen man mit einfachen Puzzle-Teilen Muster legen konnte. Die Tische waren so angeordnet, das die Kinder sich beim Legen der Teile gegenseitig nicht sehen konnten. Aufgabe war es, das ein Kind den anderen beiden verbal erklärt, wie sein gelegtes Muster aussieht. Die anderen beiden Kinder mussten dieses Muster dann nachlegen.

Museon - Den Haag.jpg

Das nächste Highlight war eine Bühne mit Musikinstrumenten. Dort konnten sich die Kids einen Song aussuchen und so tun, als ob sie mit den Instrumenten spielten. Meinen beiden machte dies so viel Spaß, das sie wahrscheinlich jetzt immer noch dort spielen würden. Schlussendlich ließen sie sich aber doch überzeugen, all die anderen schönen Sachen auszuprobieren. So versuchten die beiden einen Industrieroboter beim „Heißen Draht“ zu besiegen, sie kopierten eine Malvorlage mit einem Pantografen, sie versuchten sich in einer Wüste mit einer Decke zu tarnen und sie ahmten Tierstimmen nach.

In der oberen Etage des Museons war der Bereich für die größeren Kinder eingerichtet. Dort gab es zwar auch noch Mitmachexperimente, allerdings waren sie für meine beiden definitiv noch nicht zu verstehen. Von Geologie über Physik bis zur Raumfahrt wurden in jeweils eigenen Räumen ausgestellt. Sogar ein Mitmachmodell eines Atomkraftwerks war aufgebaut. Am interessantesten fanden die Kinder allerdings das Modell eines Vulkans. Dort musste man mit einer Luftpumpe Druck aufbauen, bis dieser so groß wurde, das der Vulkan kleine Styroporkügelchen ausspuckte.

Am frühen Nachmittag verließen wir das Museum. Für den Abend hatten wir uns vorgenommen im Kyoto Cafe essen zu gehen. Da wir noch Zeit hatten und das Wetter deutlich besser war als angesagt, fuhren wir zum Hafen. Dort parkten wir das Auto und gingen zum Strand, wo meine drei Sammler etwas interessantes entdeckten. Sie fanden einen recht großen Haufen Muscheln, der wohl durch die Strandreinigung dort abgelegt wurde. Jedenfalls durchsuchten sie den Haufen und fanden jede Menge „Rollmuscheln“. So nannten die Kinder, die Häuser  der Strandschnecken.

Möwen am Strand.jpg

Schachtelhalme am Strand.jpg

Surfer am Strand von Den Haag.jpg

Das Kyoto Cafe ist vom Konzept her ein ähnliches Restaurant, welches wir in unserem letzten Holland Urlaub besuchten. Es war also wieder ein asiatisches All-You-Can-Eat-Restaurant. Im Gegensatz zum letzten Jahr war die Anzahl der Speisen, die man auf einmal bestellen konnte, dieses mal nicht beschränkt.  Dies und die besseren Sprachkenntnisse des Personals machten es uns einfacher.  Des Essen war mindestens genauso gut wie im letzten Jahr. In der ersten Runde bestellten die Kinder Chicken-Wings und in Tempura-Teig frittiertes Gemüse. Ich fing mit einer Portion Udon-Nudeln an. Als die Essen dann serviert wurde, stellte sich heraus, das die Hähnchen-Flügel total scharf waren. Sie schmeckten allerdings trotzdem richtig gut. Ich tauschte also ganz fix mit meinen Kindern. Meine Frau aß wie immer hauptsächlich Sushi, während ich mich durch die warmen Speisen probierte. Zum Abschluss gab es für jeden noch ein leckeres Eis.

Sashimi Boat im Kyoto Cafe.jpg

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