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Provence 2019: Zuhause ist ĂŒberall dort, wo man sich wohl fĂŒhlt!

Die Wahl des Ferienhauses ist fĂŒr uns immer alles andere als leicht. Auch wenn wir im Urlaub sehr viel unternehmen, möchten wir uns im Haus wohlfĂŒhlen. Es sollte modern eingerichtet sein, eine gut ausgestattete KĂŒche haben und irgendwie etwas besonderes, so das man sich auf den ersten Blick in das Haus verlieben kann.

Letztes Jahr, als wir fĂŒr diesen Sommerurlaub suchten, sagte uns nichts so wirklich zu. Meine Frau suchte in halb Europa nach einem schönen Ferienhaus. Es gab eine ganze Liste voll mit Favoriten, aber das richtige „WOW“ fehlte bei allen.

Nach langem hin und her entschieden wir uns dann fĂŒr die Provence. Eine perfekte Wahl fĂŒr mich, da ich schon lange den Wunsch hegte den Mont Ventoux mit dem Fahrrad zu erobern. Da das Ferienhaus deswegen weiter vom Meer entfernt war, sollte das Ferienhaus diesmal mit Pool sein.

Und wir wurden auch fĂŒndig. Wir fanden das perfekte Haus mit einem ca. 80 qm großen Pool. Preislich war das Haus auch in Ordnung. Allerdings mussten wir bereits in den ersten Ferienwochen Ende Juni fahren, da das Haus im Juli deutlich teurer wurde.

Da ich große Hitze nicht mag erhoffte ich mir, das es Ende Juni in der Provence nicht so warm werden wĂŒrde. Eine absolute FehleinschĂ€tzung. In der ersten Urlaubswoche hatten wir Temperaturen um 40 Grad. Die Höchsttemperatur am Freitag lag sogar bei 45 Grad. Da waren wir echt froh ĂŒber den Pool, aber auch ĂŒber die Klimaanlage.

Provence 2019 : Wenns uns zuviel wird, dann steigen wir aus, …

… dann steigen wir ein, in unseren Wagen, der wird uns tragen
bis in die Provence. So lautete unser diesjĂ€hriges Motto fĂŒr den Familien Sommerurlaub. Klingt harmlos, aber war es nicht wirklich. Vor uns lagen mal wieder ca. 1500 Kilometer mit dem Auto.

Da wir es bereits gewohnt sind, auf unseren Reisen lange Strecken mit dem Auto zurĂŒckzulegen, benutzten wir wieder unsere ĂŒblichen Tricks.

Erstens: Wir fahren frĂŒh los. Dieses Jahr war es gegen 5 Uhr als wir ins Auto stiegen. Die Straßen waren leer. So kamen wir gut voran. Zum FrĂŒhstĂŒck waren wir so bereits im ThĂŒringer Wald. FĂŒr eine AutobahnraststĂ€tte hatten wir sogar ein richtig gutes FrĂŒhstĂŒck. Es gab eine Scheibe LeberkĂ€se mit Spiegelei und Bratkartoffeln.

Zweitens: Wir teilen uns die Strecke ein. Dieses Jahr lag unser Zwischenziel in MĂŒhlhausen bzw. in Mulhouse. Wir erreichten es bereits gegen 16 Uhr. Das schlimmste, die deutsche Autobahn, lag so bereits hinter uns. So konnten wir ganz entspannt unser Zimmer im Hotel beziehen und uns anschließend auf Entdeckungstour begeben. Eine gute Mischung aus Shopping-Tour und Sightseeing. Wir waren im Urlaub angekommen, obwohl wir noch gar nicht richtig da waren.

Überrascht war ich von der Kathedrale in Mulhouse. Oberhalb des Eingangsportals stand eine deutsche Inschrift, obwohl wir ja bereits in Frankreich waren. Aus geschichtlicher Sicht ist der Grund dafĂŒr allerdings klar. Ich hatte ehrlich gesagt aber nicht damit gerechnet, das das immer noch so offen zu sehen ist. Aber klar, wer sollte die Inschrift auch austauschen…

Drittens: Wir versuchen Autobahnen zu meiden. Gerade außerhalb von Deutschland fahren wir so viel wie nur möglich auf kleineren Straßen. Auch wenn es lĂ€nger dauert, so haben wir deutlich mehr zu Entdecken. Und wenn etwas tolles links oder rechts neben der Straße liegt, halten wir auch schon mal an.

Abendstimmung ĂŒber Mulhouse

Auf der Fahrt von Mulhouse zum Ferienhaus in der Provence passierte allerdings etwas, was uns noch nie passiert ist. Gegen Mittag hatten wir noch etwa 400km zu fahren und das NavigationsgerĂ€t schĂ€tzte unsere Ankunftszeit auf 19 Uhr. Auch wenn es schon recht spĂ€t war, entschieden wir uns Mittag zu Essen. Nach dem Mittag standen dann plötzlich 700km auf dem Navi. Viel zu weit fĂŒr den Tag. In der Übersichtskarte wurde deutlich warum. Wir sollten einen riesigen Umweg in Richtung Norden fahren. Ich versuchte mich an die Route von vor der Pause zu erinnern und fuhr in die entgegengesetzte Richtung. Nach etwa 5km korrigierte das Navi seine Route. Nun waren es nur noch 340km und wir sollten wieder gegen 19 Uhr das Ferienhaus erreichen. Über 60km gespart. 🙂

Die ZeitschĂ€tzung war nun auch fast richtig. Allerdings gönnten wir uns noch einen Zwischenstopp bei einem Supermarkt. Dort kauften wir uns Lebensmittel fĂŒr die ersten beiden Urlaubstage. Ich hatte keine Lust mehr, nach dem erreichen des Ferienhauses noch einmal loszufahren. An dieser Stelle vielleicht noch ein Tipp von mir: Es ist eine schlechte Idee hungrig mit einem Auto voll ReisegepĂ€ck einkaufen zu fahren. Wir hatten echt Probleme den Einkauf im Auto zu verstauen.

Alkoholfreier Chardonnay 😀

Nord Holland – Schlussbetrachtungen

Knapp 2 Monate habe ich nun gebraucht um die 14 Tage Urlaub in Worte zu fassen. Ich muss zugeben, das ich den Aufwand dazu ziemlich unterschĂ€tzt habe. Trotzdem bin ich froh, die BeitrĂ€ge geschrieben zu haben, denn dadurch habe ich die einzelnen Tage quasi ein zweites mal erlebt. Außerdem kann ich jetzt auch in ein zwei Jahren nochmals nachlesen, was wir in Nordholland so erlebt haben.

Insgesamt muss ich sagen, das der Urlaub der beste war, den wir bisher verbracht haben. Normalerweise hatten wir immer so ein zwei Urlaubstage, die im nachhinein nicht so schön gewesen waren. Manchmal waren die geplanten SehenswĂŒrdigkeiten einfach doch nicht interessant, manchmal waren sie einfach nicht geöffnet und einmal hatten wir es sogar, das es die SehenswĂŒrdigkeit gar nicht mehr gab. In Holland hatten wir nur am ersten Montag etwas Pech, wo das Marinemuseum in Den Helder geschlossen war. Allerdings rettete uns das nebenan liegende Rettungsboot-Museum den Tag. Es gab also keinen Tag, den wir im nachhinein bereuen.

Auch das Wetter meinte es immer gut zu uns. Es war am Strand durch den Wind zwar ziemlich kalt, aber da waren wir mit unseren Winterjacken gut gerĂŒstet. Regen hatten wir nur an einem einzigen Tag, ansonsten schien jeden Tag die Sonne.

Ein kleiner Nachteil war, das wir doch relativ viel Zeit im Auto verbracht haben, um die fĂŒr uns interessanten Orte zu besuchen. Allerdings muss ich sagen, das wir daran selber Schuld gewesen sind. Als wir letztes Jahr unseren Urlaub auf Helgoland verbrachten war dies ein völlig anderes GefĂŒhl, da das Auto einfach nicht zur VerfĂŒgung stand. Wenn das Auto vor der Ferienwohnung steht, ist die Versuchung einfach zu groß dieses auch zu benutzen.

Holland Karte mit Markierungen der besuchten Orte

Holland Karte mit Markierungen der besuchten Orte

Uns hat es jedenfalls so gut gefallen, das der Holland Urlaub fĂŒr das nĂ€chste Jahr bereits gebucht ist. Dann geht es allerdings nach SĂŒdholland, aber auch wieder direkt ans Meer.

Nord Holland Tag 13 – Texel – Radtour

Zu den Dingen, die man in Holland unbedingt gemacht haben sollte, zĂ€hlt fĂŒr mich eine Radtour dazu. Denn die Niederlande sind weit ĂŒber ihre Grenzen hinweg als Radfahrer-Nation bekannt. Wir hatten uns ĂŒberlegt, von Den Helder aus mit der FĂ€hre nach Texel zu fahren und uns dort RĂ€der auszuleihen. Laut Google-Maps sollte die Insel in rund 4 Stunden Fahrzeit zu umrunden sein.

Ich freute mich besonders auf die Radtour, da wir schon seit Jahren keinen Tagesausflug mit dem Rad mehr gemacht hatten. Zu Hause scheiterten Radtouren immer daran, das wir fĂŒr die Kinder keine Transportmöglichkeiten hatten und zum selber fahren sind sie eben noch zu klein. Auf Texel wollten wir uns daher 2 KinderanhĂ€nger ausleihen …. ein großer Fehler wie sich herausstellen sollte.

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Bereits auf der FĂ€hre nach Texel stellte ich fest, das es doch ganz schön windig war. Ich war aber fest davon ĂŒberzeugt, das der Wind hoch oben auf der FĂ€hre viel stĂ€rker sein mĂŒsste als auf der Insel. Als ich dann auch noch sah, das relativ viele Leute ebenfalls zur Fahrradvermietung gingen, war ich mir 100%ig sicher, das es eine schöne Radtour werden wĂŒrde.

Als die Kinder in ihren AnhĂ€ngern Platz genommen hatten und wir die ersten 100 Meter gefahren sind, Ă€nderte ich meine Meinung schlagartig. Das Fahren war so anstrengend, das man kaum mehr als Schrittgeschwindigkeit schaffte. Ohne die KinderanhĂ€nger wĂ€re es sicherlich irgendwie gegangen. Aber der Gegenwind verfing sich in den AnhĂ€ngern und damit hatten wir 2 recht große „Bremssegel“ dabei. Recht schnell wurde die geplante Strecke reduziert, musste dann allerdings nochmals reduziert werden.

Schlussendlich schaften wir es nur bis De Koog, wo wir in einem Restaurant Mittag aßen und anschließend bist nach Den Burg, wo wir durch das Stadtzentrum schlenderten und fĂŒr die Kinder SĂŒĂŸigkeiten kauften. Insgesamt waren wir den ganzen Tag unterwegs, aber schafften nur geschĂ€tzte 15-20 km Strecke. Noch nie bin ich eine kĂŒrzere Radtour gefahren.

Trotzdem hat mir Texel landschaftlich sehr gut gefallen. Am Strand die wunderschönen DĂŒnen, dahinter die WeideflĂ€chen mit den Schafen und dazwischen kleine idyllische Dörfer. Ich kann mir gut vorstellen mehr Zeit auf Texel zu verbringen. Allerdings werde ich dort nie wieder bei starkem Gegenwind radfahren.

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Nord Holland Tag 11 – Königinnentag

Als wir uns entschieden nach Holland in den Urlaub zu fahren, wollten wir auf jeden Fall den Königinnentag miterleben. An dem Feiertag verwandelt sich ganz Holland in einen riesigen Flohmarkt. Alle Menschen sind in orange gekleidet und feiern ihre Königin. Als der Urlaub dann gebucht war, ergab sich eine ungeahnte Wendung. Der Königinnentag 2013 sollte der letzte Königinnentag sein, denn an diesen Feiertag dankte Königin Beatrix ab und König Willem Alexander wurde gekrönt. Ab dem nÀchsten Jahr werden die HollÀnder am Geburtstag von Willem Alexander also den Königstag feieren.

Zuerst hatten wir ebenfalls vor, zur Krönung des Königs nach Amsterdam zu fahren, allerdings entschieden wir uns dann doch dagegen, da uns die riesige Menschenmenge fĂŒr die Kinder ungeeignet erschien. Wir fuhren dann relativ zeitig nach Hoorn um dort den Königinnentag zu feiern. Als wir dort ankamen, war die Stadt bereits relativ gut gefĂŒllt. Die ersten FlohmarktstĂ€nde wurden bereits direkt an und auf der Hauptverkehrsstraße aufgebaut. Wir parkten das Auto und fingen an, ĂŒber den Flohmarkt zu bummeln. Und eigentlich machten wir den Rest des Tages nichts anderes mehr, weil der Markt einfach gigantisch groß war. Wir schafften es nicht mal, uns alles anzuschauen, bevor es wieder abgebaut wurde.

Fototechnisch bleibt der Reisebericht diesmal leider leer, da ich auf dem Flohmarkt einfach nicht den Nerv hatte zu fotografieren. Dazu waren mir in der Stadt einfach zu viele Menschen unterwegs.

Nord Holland Tag 10 – Tulpenland – Blanckendaell-Park

NatĂŒrlich wollten wir uns im Urlaub auch die Tulpen anschauen, fĂŒr die Nord Holland so bekannt ist. Ganz in der NĂ€he der Ferienwohnung befand ich eine Parkanlage, in der sich alles um das Thema Tulpen dreht. Beim Bezahlen des Eintritts bekamen wir fĂŒr die Kinder ein Zettel mit einem Gewinnspiel ausgehĂ€ndigt. Überall im Park waren Tafeln mit Buchstaben versteckt, die verschiedene Lösungsworte ergaben. Gerade dieses Gewinnspiel machte den Besuch zu einem spaßigem Erlebnis. Die Kinder schauten in jede Ecke, hinter jeden Baum und krabbelten sogar durch große im Boden vergrabene Plastikrohre um die Lösungsbuchstaben zu finden. Die Aufgabe meiner Frau war es dann, die vielen Buchstaben zu den Lösungswörtern zusammenzusetzen. Dies war allerdings nicht ganz so einfach, da die Anleitung zum Gewinnspiel zwar auf deutsch war, aber als Lösungswörter hollĂ€ndische Begriffe gesucht wurden.

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In der Parkanlage standen eigentlich ĂŒberall Tulpen und auf mehrsprachigen Hinweisschildern konnte man sich ĂŒber die Herkunft, die Geschichte und den Anbau von Tulpen informieren. Ich wusste zum Beispiel nicht, das die ursprĂŒnglichen Wildtulpen aus der Himalaya-Region stammen und ĂŒber die TĂŒrkei den Weg nach Europa gefunden haben. Eine weitere schöne Einrichtung im Park war ein Labyrinth, welches komplett aus Blumenkisten zusammengestellt wurde. Am Ausgang des Labyrinths wartete ein weiteres Highlight fĂŒr die Kinder: Ein Tretautoparkour.

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Am Nachmittag fuhren wir dann mit den Kindern in dem Zoo nach Tuitjenhorn. Der Blanckendaell Park ist ein relativ kleiner, aber sehr schön angelegter Zoo. Ich war ĂŒberrascht, das es auf dem begrenzten Raum doch sehr viele verschiedene Tierarten gab.  Schön war, das (bis auf wenige Ausnahmen) die Gehege so angelegt waren, das man die Tiere ohne störende GitterstĂ€be betrachten konnte. Gerade beim Fotografieren stört es mich doch sehr, wenn man sofort erkennen kann, das das Tier in Gefangenschaft lebt.

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Lustig fand ich ein Schild, welches sich am Gehege der Lemuren befand. Dort stand wörtlich:

„Sehr geehrter Besucher, sie mĂŒssen uns NICHT WARNEN, weil die Baby Lemuren durch den Zaun gehen, aber auch immer gehen die Baby’s wieder zurĂŒck. Vielen Dank.“

Wir haben die kleinen Babys aber leider nur im Gehege gesehen.

Nord Holland Tag 9 – Ausflug mit einem Krabbenkutter

Im nachhinein betrachtet war der neunte Urlaubstag fĂŒr mich der schönste Tag von allen. Allerdings wusste ich dies noch nicht, als ich am morgen aufgestanden bin, da die eigentliche Tagesplanung doch eher wage war. Ein paar Tage zuvor hatten wir einen Flyer mitgenommen, der zum Garnelenfischen einlud. Allerdings sollte die Fahrt in dem Dorf losgehen, in dem wir bereits am dritten Urlaubstag auf der Suche nach Fisch gewesen waren. Da dort relativ wenig los war, bezweifelten wir stark, das dort die benötigte Mindespersonenanzahl fĂŒr die Fahrt zusammenkommen wĂŒrde. Zum GlĂŒck machten wir uns trotzdem auf dem Weg …

Da die Fahrt erst gegen Mittag losgehen sollte, ging es zuerst zum Einkaufen und anschließend ein zweites mal zum Kinderbauernhof in Den Helder. Auch dieses mal machte es den Kindern wieder sehr viel Spaß. Vor allem die kleine war mutig und wagte es in das Gehege mit der Kuh, um diese zu streicheln.

Den Oever erreichten wir relativ knapp 10 Minuten vor der angekĂŒndigten Abfahrtzeit. Obwohl relativ wenig Leute unterwegs waren, konnten wir trotzdem Karten kaufen. Da das Schiff noch komplett leer war, gingen wir am Hafen noch ein StĂŒckchen auf und ab. Der KapitĂ€n des Krabbenkutters rief dabei zu uns herĂŒber und fragte, ob wir denn nicht mitfahren wollen. Wir winkten mit unseren gekauften Karten zurĂŒck und er erklĂ€rte uns, das wir bei der Fahrt eine kleine extra Runde drehen wĂŒrden, da er am Tag zuvor Schweinswale entdeckt hatte. Ich hoffte, das die Wale noch da sein wĂŒrden und wurde nicht enttĂ€uscht. Allerdings schaffte ich es nicht die Tiere zu fotografieren. Sie kamen plötzlich unerwartet an die WasseroberflĂ€che und waren auch genau so schnell wieder verschwunden.

An Bord des Schiffes fĂŒhlte ich mich sehr familiĂ€r aufgehoben. Es gab auf dem Schiff quasi keinen Bereich, an dem wir uns nicht aufhalten durften. So konnten wir den KapitĂ€n beim Navigieren ĂŒber die Schulter gucken und dabei einen Blick auf die digitale Seekarte werfen. Es wurde uns aus einer großen SchĂŒssel leckerer Kibbeling angeboten und außerdem standen Kekse und GetrĂ€nke kostenfrei zur VerfĂŒgung.  Am meisten Spaß hatten aber wohl die Kinder mit Harry. Einem kleinen Hund, der wahrscheinlich fest zur Crew gehört und das Schiff unsicher macht.

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Einige der gefangenen Krabben und Fische wurden in der Mitte des Schiffes in 2 lĂ€ngliche Becken gefĂŒllt. Dort konnten sie aus der NĂ€he betrachtet und auch angefasst werden. Außerdem wurde ausfĂŒhrlich erklĂ€rt, um was fĂŒr Tiere es sich ĂŒberhaupt handelt. Meine Kinder durften anschließend sogar mit einem kleinen Plastikbecher Lebensretter spielen und die Tiere zurĂŒck ins Meer befördern. Nach anfĂ€nglichen zögern machte es ihnen auch richtig Spaß.

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An Bord hatte ich auch Zeit, mich meinem Lieblingsmotiv zu widmen … fliegende Vögel. Diese folgten nĂ€mlich dem Schiff mit Aussicht auf den einen oder anderen Leckerbissen.

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Am Ende der Fahrt konnten die Krabben probiert werden und jeder Fahrgast erhielt auf Wunsch noch eine gratis Portion zum Mitnehmen. Die Fahrt hat uns sehr viel Freude bereitet und sollte ich noch einmal dazu die Möglichkeit erhalten, wĂŒrde ich auf jeden Fall ein zweites mal mitfahren.

Wie jeden Abend wollten  meine Kinder auch an diesem Tag noch unbedingt zum Strand. Da es aber schon spĂ€t war, wollte ich dies unbedingt abkĂŒrzen. Also fuhren wir nach Den Helder und fanden dort einen genialen Parkplatz direkt auf dem asphaltierten Deich.

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Die Kinder sammelten ein paar Federn und Krebsscheren und ließen sich in der Ferienwohnung zufrieden ins Bett bringen.

Nord Holland Tag 8 – Amsterdam – Pannenkoekenboot – Strand Julianadorp

FĂŒr den achten Urlaubstag planten wir einen Tagesausflug nach Amsterdam. Im Vorfeld hatte ich mir sehr viele Gedanken ĂŒber den Ausflug gemacht, da ich gelesen hatte, das die  ParkgebĂŒhren in Amsterdam so unwahrscheinlich teuer sein sollten. Geplant war daher eigentlich, das Auto auf einem der Park-and-Ride PlĂ€tze abzustellen. In letzter Minute erfuhr ich allerdings, das im Hafen von Amsterdam mehrere FĂ€hren zum Hauptbahnhof fahren und diese auch noch kostenfrei benutzt werden können. Also parkten wir völlig ohne ParkgebĂŒhren im Norden von Amsterdam und fuhren mit der FĂ€hre ins Zentrum. Perfekt getroffen.

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Im Zentrum schlenderten wir nur kurz durch die zahlreichen Souvenir-GeschĂ€fte, denn um 13:30 wollten wir bereits mit dem Pannekoekenboot zu einer ausgiebigen Hafenrundfahrt aufbrechen. Außerdem interessierten uns die vielen berĂŒhmten Museen nicht, da die Kinder dazu einfach noch zu klein sind. Das Pannekoekenboot war da viel passender. Eine knapp 2,5h lange Hafenrundfahrt, wĂ€hrend der man so viele Pfannkuchen wir man wollte essen konnte. Es standen 3 Sorten Pfannkuchen (Natur, mit Apfel und mit Speck) zur Auswahl, die nach belieben verfeinert werden konnten. Von  sĂŒĂŸ bis herzhaft standen dazu jede menge Zutaten zur VerfĂŒgung, so das fĂŒr jeden Geschmack eigentlich etwas dabei war.  Nachdem wir eigentlich alle satt waren, gab es dann noch ein Eisbuffett mit verschiedenen Eistorten. Als Highlight fĂŒr die Kinder gab es auf dem Schiff ein BĂ€llebad mit einer kleinen Rutsche, welches gut den halben Schiffsrumpf einnahm. FĂŒr mich am erstaunlichsten war, das im Hafen von Amsterdam mehrere große Frachtschiffe lagen. Ich hatte eigentlich nur die typischen Binnenschiffe erwartet. Amsterdam ist schließlich von der Nordsee gut 30-40km entfernt.

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Nach der Schifffahrt gingen wir noch kurz im Hafen spazieren, bevor wir uns auf den RĂŒckweg nach Julianadorp machten. Da wir durch die vielen Pfannkuchen eigentlich kein richtigen Hunger auf Abendbrot hatten, ging es am Abend noch einmal zum Strand. Dies war auch eine sehr gute Entscheidung, denn durch das Abendrot sah der Strand einfach wunderbar aus.

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Nord Holland Tag 7 – KĂ€semarkt Alkmaar

Der siebte Urlaubstag war schon relativ lange im voraus verplant, denn am Freitag ist in Alkmaar zwischen 10 und 12 Uhr KĂ€semarkt. Morgens werden dort die KĂ€selaibe, die verkauft werden sollen, in Reihen aufgebaut. Punkt 10 Uhr startet dann der Handel. Der KĂ€se wird getestet, probiert, gewogen und anschließend auf die Fahrzeuge der KĂ€ufer  geladen. Am auffĂ€lligsten dabei ist die Art und Weise, wie der KĂ€se transportiert wird. Immer 8 KĂ€selaibe werden auf Tragebahren aus Holz geladen und von zwei weiß gekleideten KĂ€setrĂ€gern im Laufschritt transportiert.

Leider kam es aber so wie es kommen musste … Regenwetter. Da wir extra frĂŒher aufgestanden waren um rechtzeitig in Alkmaar zu sein, fuhren wir trotzdem dort hin. Als wir dort ankamen war ich direkt etwas enttĂ€uscht. Trotz des Regenwetters stand dort bereits um 9.30 Uhr eine riesige Menschenmenge. Wahrscheinlich waren das wieder die Reisebusse, die wir bereits aus Volendam kannten. Außerdem waren die KĂ€serĂ€der mit weißen Planen abgedeckt, um den KĂ€se vor dem Regen zu schĂŒtzen. Ich verabschiedete mich von dem Gedanken dort ein paar schöne Urlaubsbilder machen zu können und erklĂ€rte den Kindern wie der KĂ€semarkt ablĂ€uft. Meine Tochter war davon fasziniert, wie der KĂ€se getragen wurde. Immer wenn wer im Weg stand riefen die KĂ€setrĂ€ger „Pas op! Pas op!“. Ein Spruch, den ich heute noch hĂ€ufiger höre, wenn die Kinder am spielen sind. Kurz vor Marktschluss konnte ich dann aber doch noch ein schönes Bild von den KĂ€setrĂ€gern machen.

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Als wir genug gesehen hatten schlenderten wir noch etwas durch die Altstadt von Alkmaar. Persönlich gefielen mir vor allem die kleinen Gassen und die vereinzelnd vorhandenen Grachten. Bei besseren Wetter hÀtte ich mich dort sicherlich lÀnger aufgehalten.

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Zum Abend hin fuhren wir nochmals nach Den Helder, denn ich hatte gelesen, das am Freitag die Fischer von Ihren Fangfahrten wieder zurĂŒck in den Hafen kommen und dort direkt ihren Fang verkaufen. Im nachhinein muss ich sagen, war dies ein absoluter Volltreffer. Noch nie habe ich gesehen, das so frischer Fisch fĂŒr so einen geringen Preis angeboten wird. Wir kauften uns 2 Seezungen, 2 Klischen und einen kleinen lĂ€nglichen aalĂ€hnlichen Fisch, von dem ich bis heute nicht weiß, was es genau gewesen ist. Außerdem wollte meine Frau noch 2 gerĂ€ucherte Makrelen haben. Insgesamt bezahlten wir dafĂŒr keine 10 Euro.  Absolut klasse … schade nur, das nicht öfters Freitag war 🙂

Nord Holland Tag 6 – Lelystad – Sprookjeswonderland Enkhuizen

Auch wenn wir am sechsten Tag den Ausflug mit der grĂ¶ĂŸten Fahrzeit unternommen haben, gibt es davon relativ wenig zu berichten.  Unser primĂ€res Ziel war nĂ€mlich das Batavia Stad Outletcenter in Lelystad, ein reiner Shopping-Ausflug also. Die Reise dort hin war fĂŒr mich allerdings ein Höhepunkt, denn es ging ĂŒber die Straße, die das IJselmeer von dem Markermeer trennt. 25km auf einem schmalen Damm, links und rechts bis zum Horizont nichts außer Wasser … absolut sehenswert.

Das Outletcenter erinnerte mich von der Aufmachung sehr stark an das B5-Center hier bei Berlin. Angenehm war, das dort vormittags relativ wenig Menschen unterwegs waren und wir uns nicht durch ĂŒberfĂŒllte, schlecht belĂŒftete LĂ€den kĂ€mpfen mussten. Die Preise dort waren ok, so das wir auch das eine oder andere Teil fanden, welches wir mit nach Hause nahmen. Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht sind die ParkgebĂŒhren. An fast allen StrĂ€nden fanden wir nur wenige Meter vom Strandaufgang entfernt einen kostenfreien Parkplatz, aber beim Einkaufen im Outletcenter wurden ParkgebĂŒhren fĂ€llig. Dies bin ich aus Deutschland eigentlich eher andersherum gewöhnt.

Zur Mittagszeit ging es wieder zurĂŒck nach Enkhuizen. Dort besuchten wir das Sprookjeswonderland, ein kleiner Freizeitpark, der MĂ€rchen als Themenschwerpunkt ausgewĂ€hlt hat. Überall standen nett gestaltete Figuren, die auf Knopfdruck ein MĂ€rchen erzĂ€hlten und sich dabei auch noch bewegten. Außerdem gab es fĂŒr die Kinder noch ein paar kleinere Karussells und einen riesigen Spielplatz. Fazit: die Kinder waren absolut begeistert.

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Als wir am Abend geschafft die Ferienwohnung erreichten, konnten wir von der Terrasse aus beobachten, wie der Mond aufging. Er zeigte sich als riesiger, hell orange leuchtender Ball und wurde immer wieder teilweise durch nicht sichtbare WolkenbÀnder bedeckt.

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