Beiträge mit dem SchlŁsselwort “Urlaub”

Provence 2019 : Wenns uns zuviel wird, dann steigen wir aus, …

… dann steigen wir ein, in unseren Wagen, der wird uns tragen
bis in die Provence. So lautete unser diesj√§hriges Motto f√ľr den Familien Sommerurlaub. Klingt harmlos, aber war es nicht wirklich. Vor uns lagen mal wieder ca. 1500 Kilometer mit dem Auto.

Da wir es bereits gewohnt sind, auf unseren Reisen lange Strecken mit dem Auto zur√ľckzulegen, benutzten wir wieder unsere √ľblichen Tricks.

Erstens: Wir fahren fr√ľh los. Dieses Jahr war es gegen 5 Uhr als wir ins Auto stiegen. Die Stra√üen waren leer. So kamen wir gut voran. Zum Fr√ľhst√ľck waren wir so bereits im Th√ľringer Wald. F√ľr eine Autobahnrastst√§tte hatten wir sogar ein richtig gutes Fr√ľhst√ľck. Es gab eine Scheibe Leberk√§se mit Spiegelei und Bratkartoffeln.

Zweitens: Wir teilen uns die Strecke ein. Dieses Jahr lag unser Zwischenziel in M√ľhlhausen bzw. in Mulhouse. Wir erreichten es bereits gegen 16 Uhr. Das schlimmste, die deutsche Autobahn, lag so bereits hinter uns. So konnten wir ganz entspannt unser Zimmer im Hotel beziehen und uns anschlie√üend auf Entdeckungstour begeben. Eine gute Mischung aus Shopping-Tour und Sightseeing. Wir waren im Urlaub angekommen, obwohl wir noch gar nicht richtig da waren.

√úberrascht war ich von der Kathedrale in Mulhouse. Oberhalb des Eingangsportals stand eine deutsche Inschrift, obwohl wir ja bereits in Frankreich waren. Aus geschichtlicher Sicht ist der Grund daf√ľr allerdings klar. Ich hatte ehrlich gesagt aber nicht damit gerechnet, das das immer noch so offen zu sehen ist. Aber klar, wer sollte die Inschrift auch austauschen…

Drittens: Wir versuchen Autobahnen zu meiden. Gerade außerhalb von Deutschland fahren wir so viel wie nur möglich auf kleineren Straßen. Auch wenn es länger dauert, so haben wir deutlich mehr zu Entdecken. Und wenn etwas tolles links oder rechts neben der Straße liegt, halten wir auch schon mal an.

Abendstimmung √ľber Mulhouse

Auf der Fahrt von Mulhouse zum Ferienhaus in der Provence passierte allerdings etwas, was uns noch nie passiert ist. Gegen Mittag hatten wir noch etwa 400km zu fahren und das Navigationsger√§t sch√§tzte unsere Ankunftszeit auf 19 Uhr. Auch wenn es schon recht sp√§t war, entschieden wir uns Mittag zu Essen. Nach dem Mittag standen dann pl√∂tzlich 700km auf dem Navi. Viel zu weit f√ľr den Tag. In der √úbersichtskarte wurde deutlich warum. Wir sollten einen riesigen Umweg in Richtung Norden fahren. Ich versuchte mich an die Route von vor der Pause zu erinnern und fuhr in die entgegengesetzte Richtung. Nach etwa 5km korrigierte das Navi seine Route. Nun waren es nur noch 340km und wir sollten wieder gegen 19 Uhr das Ferienhaus erreichen. √úber 60km gespart. ūüôā

Die Zeitsch√§tzung war nun auch fast richtig. Allerdings g√∂nnten wir uns noch einen Zwischenstopp bei einem Supermarkt. Dort kauften wir uns Lebensmittel f√ľr die ersten beiden Urlaubstage. Ich hatte keine Lust mehr, nach dem erreichen des Ferienhauses noch einmal loszufahren. An dieser Stelle vielleicht noch ein Tipp von mir: Es ist eine schlechte Idee hungrig mit einem Auto voll Reisegep√§ck einkaufen zu fahren. Wir hatten echt Probleme den Einkauf im Auto zu verstauen.

Alkoholfreier Chardonnay ūüėÄ

Nord Holland – Schlussbetrachtungen

Knapp 2 Monate habe ich nun gebraucht um die 14 Tage Urlaub in Worte zu fassen. Ich muss zugeben, das ich den Aufwand dazu ziemlich unterschätzt habe. Trotzdem bin ich froh, die Beiträge geschrieben zu haben, denn dadurch habe ich die einzelnen Tage quasi ein zweites mal erlebt. Außerdem kann ich jetzt auch in ein zwei Jahren nochmals nachlesen, was wir in Nordholland so erlebt haben.

Insgesamt muss ich sagen, das der Urlaub der beste war, den wir bisher verbracht haben. Normalerweise hatten wir immer so ein zwei Urlaubstage, die im nachhinein nicht so sch√∂n gewesen waren. Manchmal waren die geplanten Sehensw√ľrdigkeiten einfach doch nicht interessant, manchmal waren sie einfach nicht ge√∂ffnet und einmal hatten wir es sogar, das es die Sehensw√ľrdigkeit gar nicht mehr gab. In Holland hatten wir nur am ersten Montag etwas Pech, wo das Marinemuseum in Den Helder geschlossen war. Allerdings rettete uns das nebenan liegende Rettungsboot-Museum den Tag. Es gab also keinen Tag, den wir im nachhinein bereuen.

Auch das Wetter meinte es immer gut zu uns. Es war am Strand durch den Wind zwar ziemlich kalt, aber da waren wir mit unseren Winterjacken gut ger√ľstet. Regen hatten wir nur an einem einzigen Tag, ansonsten schien jeden Tag die Sonne.

Ein kleiner Nachteil war, das wir doch relativ viel Zeit im Auto verbracht haben, um die f√ľr uns interessanten Orte zu besuchen. Allerdings muss ich sagen, das wir daran selber Schuld gewesen sind. Als wir letztes Jahr unseren Urlaub auf Helgoland verbrachten war dies ein v√∂llig anderes Gef√ľhl, da das Auto einfach nicht zur Verf√ľgung stand. Wenn das Auto vor der Ferienwohnung steht, ist die Versuchung einfach zu gro√ü dieses auch zu benutzen.

Holland Karte mit Markierungen der besuchten Orte

Holland Karte mit Markierungen der besuchten Orte

Uns hat es jedenfalls so gut gefallen, das der Holland Urlaub f√ľr das n√§chste Jahr bereits gebucht ist. Dann geht es allerdings nach S√ľdholland, aber auch wieder direkt ans Meer.

Nord Holland Tag 13 ‚Äď Texel – Radtour

Zu den Dingen, die man in Holland unbedingt gemacht haben sollte, z√§hlt f√ľr mich eine Radtour dazu. Denn die Niederlande sind weit √ľber ihre Grenzen hinweg als Radfahrer-Nation bekannt. Wir hatten uns √ľberlegt, von Den Helder aus mit der F√§hre nach Texel zu fahren und uns dort R√§der auszuleihen. Laut Google-Maps sollte die Insel in rund 4 Stunden Fahrzeit zu umrunden sein.

Ich freute mich besonders auf die Radtour, da wir schon seit Jahren keinen Tagesausflug mit dem Rad mehr gemacht hatten. Zu Hause scheiterten Radtouren immer daran, das wir f√ľr die Kinder keine Transportm√∂glichkeiten hatten und zum selber fahren sind sie eben noch zu klein. Auf Texel wollten wir uns daher 2 Kinderanh√§nger ausleihen …. ein gro√üer Fehler wie sich herausstellen sollte.

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Bereits auf der F√§hre nach Texel stellte ich fest, das es doch ganz sch√∂n windig war. Ich war aber fest davon √ľberzeugt, das der Wind hoch oben auf der F√§hre viel st√§rker sein m√ľsste als auf der Insel. Als ich dann auch noch sah, das relativ viele Leute ebenfalls zur Fahrradvermietung gingen, war ich mir 100%ig sicher, das es eine sch√∂ne Radtour werden w√ľrde.

Als die Kinder in ihren Anh√§ngern Platz genommen hatten und wir die ersten 100 Meter gefahren sind, √§nderte ich meine Meinung schlagartig. Das Fahren war so anstrengend, das man kaum mehr als Schrittgeschwindigkeit schaffte. Ohne die Kinderanh√§nger w√§re es sicherlich irgendwie gegangen. Aber der Gegenwind verfing sich¬†in den Anh√§ngern und damit hatten wir 2 recht gro√üe „Bremssegel“ dabei. Recht schnell wurde die geplante Strecke reduziert, musste dann allerdings nochmals reduziert werden.

Schlussendlich schaften wir es nur bis De Koog, wo wir in einem Restaurant Mittag a√üen und anschlie√üend bist nach Den Burg, wo wir durch das Stadtzentrum schlenderten und f√ľr die Kinder S√ľ√üigkeiten kauften. Insgesamt waren wir den ganzen Tag unterwegs, aber schafften nur gesch√§tzte 15-20 km Strecke. Noch nie bin ich eine k√ľrzere Radtour gefahren.

Trotzdem hat mir Texel landschaftlich sehr gut gefallen. Am Strand die wundersch√∂nen D√ľnen, dahinter die Weidefl√§chen mit den Schafen und dazwischen kleine idyllische D√∂rfer. Ich kann mir gut vorstellen mehr Zeit auf Texel zu verbringen. Allerdings werde ich dort nie wieder bei starkem Gegenwind radfahren.

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Nord Holland Tag 11 РKöniginnentag

Als wir uns entschieden nach Holland in den Urlaub zu fahren, wollten wir auf jeden Fall den Königinnentag miterleben. An dem Feiertag verwandelt sich ganz Holland in einen riesigen Flohmarkt. Alle Menschen sind in orange gekleidet und feiern ihre Königin. Als der Urlaub dann gebucht war, ergab sich eine ungeahnte Wendung. Der Königinnentag 2013 sollte der letzte Königinnentag sein, denn an diesen Feiertag dankte Königin Beatrix ab und König Willem Alexander wurde gekrönt. Ab dem nächsten Jahr werden die Holländer am Geburtstag von Willem Alexander also den Königstag feieren.

Zuerst hatten wir ebenfalls vor, zur Kr√∂nung des K√∂nigs nach Amsterdam zu fahren, allerdings entschieden wir uns dann doch dagegen, da uns die riesige Menschenmenge f√ľr die Kinder ungeeignet erschien. Wir fuhren dann relativ zeitig nach Hoorn um dort den K√∂niginnentag zu feiern. Als wir dort ankamen, war die Stadt bereits relativ gut gef√ľllt. Die ersten Flohmarktst√§nde wurden bereits direkt an und auf der Hauptverkehrsstra√üe aufgebaut. Wir parkten das Auto und fingen an, √ľber den Flohmarkt zu bummeln. Und eigentlich machten wir den Rest des Tages nichts anderes mehr, weil der Markt einfach gigantisch gro√ü war. Wir schafften es nicht mal, uns alles anzuschauen, bevor es wieder abgebaut wurde.

Fototechnisch bleibt der Reisebericht diesmal leider leer, da ich auf dem Flohmarkt einfach nicht den Nerv hatte zu fotografieren. Dazu waren mir in der Stadt einfach zu viele Menschen unterwegs.

Nord Holland Tag 10 – Tulpenland – Blanckendaell-Park

Nat√ľrlich wollten wir uns im Urlaub auch die Tulpen anschauen, f√ľr die Nord Holland so bekannt ist. Ganz in der N√§he der Ferienwohnung befand ich eine Parkanlage, in der sich alles um das Thema Tulpen dreht. Beim Bezahlen des Eintritts bekamen wir f√ľr die Kinder ein Zettel mit einem Gewinnspiel ausgeh√§ndigt. √úberall im Park waren Tafeln mit Buchstaben versteckt, die verschiedene L√∂sungsworte ergaben. Gerade dieses Gewinnspiel machte den Besuch zu einem spa√üigem Erlebnis. Die Kinder schauten in jede Ecke, hinter jeden Baum und krabbelten sogar durch gro√üe im Boden vergrabene Plastikrohre um die L√∂sungsbuchstaben zu finden. Die Aufgabe meiner Frau war es dann, die vielen Buchstaben zu den L√∂sungsw√∂rtern zusammenzusetzen. Dies war allerdings nicht ganz so einfach, da die Anleitung zum Gewinnspiel zwar auf deutsch war, aber als L√∂sungsw√∂rter holl√§ndische Begriffe gesucht wurden.

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In der Parkanlage standen eigentlich √ľberall Tulpen und auf mehrsprachigen Hinweisschildern konnte man sich √ľber die Herkunft, die Geschichte und den Anbau von Tulpen informieren. Ich wusste zum Beispiel nicht, das die urspr√ľnglichen Wildtulpen aus der Himalaya-Region stammen und √ľber die T√ľrkei den Weg nach Europa gefunden haben. Eine weitere sch√∂ne Einrichtung im Park war ein Labyrinth, welches komplett aus Blumenkisten zusammengestellt wurde. Am Ausgang des Labyrinths wartete ein weiteres Highlight f√ľr die Kinder: Ein Tretautoparkour.

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Am Nachmittag fuhren wir dann mit den Kindern in dem Zoo nach¬†Tuitjenhorn.¬†Der Blanckendaell Park¬†ist ein relativ kleiner, aber sehr sch√∂n angelegter Zoo. Ich war √ľberrascht, das es auf dem begrenzten Raum doch sehr viele verschiedene Tierarten gab. ¬†Sch√∂n war, das (bis auf wenige Ausnahmen) die Gehege so angelegt waren, das man die Tiere ohne st√∂rende Gitterst√§be betrachten konnte. Gerade beim Fotografieren st√∂rt es mich doch sehr, wenn man sofort erkennen kann, das das Tier in Gefangenschaft lebt.

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Lustig fand ich ein Schild, welches sich am Gehege der Lemuren befand. Dort stand wörtlich:

„Sehr geehrter Besucher, sie m√ľssen uns NICHT WARNEN, weil die Baby Lemuren durch den Zaun gehen, aber auch immer gehen die Baby’s wieder zur√ľck. Vielen Dank.“

Wir haben die kleinen Babys aber leider nur im Gehege gesehen.

Nord Holland Tag 9 – Ausflug mit einem Krabbenkutter

Im nachhinein betrachtet war der neunte Urlaubstag f√ľr mich der sch√∂nste Tag von allen. Allerdings wusste ich dies noch nicht, als ich am morgen aufgestanden bin, da die eigentliche Tagesplanung doch eher wage war. Ein paar Tage zuvor hatten wir einen Flyer mitgenommen, der zum Garnelenfischen einlud. Allerdings sollte die Fahrt in dem Dorf losgehen, in dem wir bereits am dritten Urlaubstag auf der Suche nach Fisch gewesen waren. Da dort relativ wenig los war, bezweifelten wir stark, das dort die ben√∂tigte Mindespersonenanzahl f√ľr die Fahrt zusammenkommen w√ľrde. Zum Gl√ľck machten wir uns trotzdem auf dem Weg …

Da die Fahrt erst gegen Mittag losgehen sollte, ging es zuerst zum Einkaufen und anschließend ein zweites mal zum Kinderbauernhof in Den Helder. Auch dieses mal machte es den Kindern wieder sehr viel Spaß. Vor allem die kleine war mutig und wagte es in das Gehege mit der Kuh, um diese zu streicheln.

Den Oever erreichten wir relativ knapp 10 Minuten vor der angek√ľndigten Abfahrtzeit. Obwohl relativ wenig Leute unterwegs waren, konnten wir trotzdem Karten kaufen. Da das Schiff noch komplett leer war, gingen wir am Hafen noch ein St√ľckchen auf und ab. Der Kapit√§n des Krabbenkutters rief dabei zu uns her√ľber und fragte, ob wir denn nicht mitfahren wollen. Wir winkten mit unseren gekauften Karten zur√ľck und er erkl√§rte uns, das wir bei der Fahrt eine kleine extra Runde drehen w√ľrden, da er am Tag zuvor Schweinswale entdeckt hatte. Ich hoffte, das die Wale noch da sein w√ľrden und wurde nicht entt√§uscht. Allerdings schaffte ich es nicht die Tiere zu fotografieren. Sie kamen pl√∂tzlich unerwartet an die Wasseroberfl√§che und waren auch genau so schnell wieder verschwunden.

An Bord des Schiffes f√ľhlte ich mich sehr famili√§r aufgehoben. Es gab auf dem Schiff quasi keinen Bereich, an dem wir uns nicht aufhalten durften. So konnten wir den Kapit√§n beim Navigieren √ľber die Schulter gucken und dabei einen Blick auf die digitale Seekarte werfen. Es wurde uns aus einer gro√üen Sch√ľssel leckerer Kibbeling angeboten und au√üerdem standen Kekse und Getr√§nke kostenfrei zur Verf√ľgung.¬†¬†Am meisten Spa√ü hatten aber wohl die Kinder mit Harry. Einem kleinen Hund, der wahrscheinlich fest zur Crew geh√∂rt und das Schiff unsicher macht.

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Einige der gefangenen Krabben und Fische wurden in der Mitte des Schiffes in 2 l√§ngliche Becken gef√ľllt. Dort konnten sie aus der N√§he betrachtet und auch angefasst werden. Au√üerdem wurde ausf√ľhrlich erkl√§rt, um was f√ľr Tiere es sich √ľberhaupt handelt. Meine Kinder durften anschlie√üend sogar mit einem kleinen Plastikbecher Lebensretter spielen und die Tiere zur√ľck ins Meer bef√∂rdern. Nach anf√§nglichen z√∂gern machte es ihnen auch richtig Spa√ü.

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An Bord hatte ich auch Zeit, mich meinem Lieblingsmotiv zu widmen … fliegende V√∂gel. Diese folgten n√§mlich dem Schiff mit Aussicht auf den einen oder anderen Leckerbissen.

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Am Ende der Fahrt konnten die Krabben probiert werden und jeder Fahrgast erhielt auf Wunsch noch eine gratis Portion zum Mitnehmen. Die Fahrt hat uns sehr viel Freude bereitet und sollte ich noch einmal dazu die M√∂glichkeit erhalten, w√ľrde ich auf jeden Fall ein zweites mal mitfahren.

Wie jeden Abend wollten ¬†meine Kinder auch an diesem Tag¬†noch unbedingt zum Strand. Da es aber schon sp√§t war, wollte ich dies unbedingt abk√ľrzen. Also fuhren wir nach Den Helder und fanden dort einen genialen Parkplatz direkt auf dem asphaltierten Deich.

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Die Kinder sammelten ein paar Federn und Krebsscheren und ließen sich in der Ferienwohnung zufrieden ins Bett bringen.

Nord Holland Tag 8 – Amsterdam – Pannenkoekenboot – Strand Julianadorp

F√ľr den achten Urlaubstag planten wir einen Tagesausflug nach Amsterdam. Im Vorfeld hatte ich mir sehr viele Gedanken √ľber den Ausflug gemacht, da ich gelesen hatte, das die ¬†Parkgeb√ľhren in Amsterdam so unwahrscheinlich teuer sein sollten. Geplant war daher eigentlich, das Auto auf einem der Park-and-Ride Pl√§tze abzustellen. In letzter Minute erfuhr ich allerdings, das im Hafen von Amsterdam mehrere F√§hren zum Hauptbahnhof fahren und diese auch noch kostenfrei benutzt werden k√∂nnen. Also parkten wir v√∂llig ohne Parkgeb√ľhren im Norden von Amsterdam und fuhren mit der F√§hre ins Zentrum. Perfekt getroffen.

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Im Zentrum schlenderten wir nur kurz durch die zahlreichen Souvenir-Gesch√§fte, denn um 13:30 wollten wir bereits mit dem Pannekoekenboot zu einer ausgiebigen Hafenrundfahrt aufbrechen. Au√üerdem interessierten uns die vielen ber√ľhmten Museen nicht, da die Kinder dazu einfach noch zu klein sind. Das Pannekoekenboot war da viel passender. Eine knapp 2,5h lange Hafenrundfahrt, w√§hrend der man so viele Pfannkuchen wir man wollte essen konnte. Es standen 3 Sorten Pfannkuchen (Natur, mit Apfel und mit Speck) zur Auswahl, die nach belieben verfeinert werden konnten. Von ¬†s√ľ√ü bis herzhaft standen dazu jede menge Zutaten zur Verf√ľgung, so das f√ľr jeden Geschmack eigentlich etwas dabei war. ¬†Nachdem wir eigentlich alle satt waren, gab es dann noch ein Eisbuffett mit verschiedenen Eistorten. Als Highlight f√ľr die Kinder gab es auf dem Schiff ein B√§llebad mit einer kleinen Rutsche, welches gut den halben Schiffsrumpf einnahm. F√ľr mich am erstaunlichsten war, das im Hafen von Amsterdam mehrere gro√üe Frachtschiffe lagen. Ich hatte eigentlich nur die typischen Binnenschiffe erwartet. Amsterdam ist schlie√ülich von der Nordsee gut 30-40km entfernt.

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Nach der Schifffahrt gingen wir noch kurz im Hafen spazieren, bevor wir uns auf den R√ľckweg nach Julianadorp machten.¬†Da wir durch die vielen Pfannkuchen eigentlich kein richtigen Hunger auf Abendbrot hatten, ging es am Abend noch einmal zum Strand. Dies war auch eine sehr gute Entscheidung, denn durch das Abendrot sah der Strand einfach wunderbar aus.

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Nord Holland Tag 7 ‚Äď K√§semarkt Alkmaar

Der siebte Urlaubstag war schon relativ lange im voraus verplant, denn am Freitag ist in Alkmaar zwischen 10 und 12 Uhr Käsemarkt. Morgens werden dort die Käselaibe, die verkauft werden sollen, in Reihen aufgebaut. Punkt 10 Uhr startet dann der Handel. Der Käse wird getestet, probiert, gewogen und anschließend auf die Fahrzeuge der Käufer  geladen. Am auffälligsten dabei ist die Art und Weise, wie der Käse transportiert wird. Immer 8 Käselaibe werden auf Tragebahren aus Holz geladen und von zwei weiß gekleideten Käseträgern im Laufschritt transportiert.

Leider kam es aber so wie es kommen musste … Regenwetter. Da wir extra fr√ľher aufgestanden waren um rechtzeitig in Alkmaar zu sein, fuhren wir trotzdem dort hin. Als wir dort ankamen war ich direkt etwas entt√§uscht. Trotz des Regenwetters stand dort bereits um 9.30 Uhr eine riesige Menschenmenge. Wahrscheinlich waren das wieder die Reisebusse, die wir bereits aus Volendam kannten. Au√üerdem waren die K√§ser√§der mit wei√üen Planen abgedeckt, um den K√§se vor dem Regen zu sch√ľtzen. Ich verabschiedete mich von dem Gedanken dort ein paar sch√∂ne Urlaubsbilder machen zu k√∂nnen und erkl√§rte den Kindern wie der K√§semarkt abl√§uft. Meine Tochter war davon fasziniert, wie der K√§se getragen wurde. Immer wenn wer im Weg stand riefen die K√§setr√§ger „Pas op! Pas op!“. Ein Spruch, den ich heute noch h√§ufiger h√∂re, wenn die Kinder am spielen sind. Kurz vor Marktschluss konnte ich dann aber doch noch ein sch√∂nes Bild von den K√§setr√§gern machen.

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Als wir genug gesehen hatten schlenderten wir noch etwas durch die Altstadt von Alkmaar. Persönlich gefielen mir vor allem die kleinen Gassen und die vereinzelnd vorhandenen Grachten. Bei besseren Wetter hätte ich mich dort sicherlich länger aufgehalten.

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Zum Abend hin fuhren wir nochmals nach Den Helder, denn ich hatte gelesen, das am Freitag die Fischer von Ihren Fangfahrten wieder zur√ľck in den Hafen kommen und dort direkt ihren Fang verkaufen. Im nachhinein muss ich sagen, war dies ein absoluter Volltreffer. Noch nie habe ich gesehen, das so frischer Fisch f√ľr so einen geringen Preis angeboten wird. Wir kauften uns 2 Seezungen, 2 Klischen und einen kleinen l√§nglichen aal√§hnlichen Fisch, von dem ich bis heute nicht wei√ü, was es genau gewesen ist. Au√üerdem wollte meine Frau noch 2 ger√§ucherte Makrelen haben. Insgesamt bezahlten wir daf√ľr keine 10 Euro. ¬†Absolut klasse … schade nur, das nicht √∂fters Freitag war ūüôā

Nord Holland Tag 6 – Lelystad – Sprookjeswonderland Enkhuizen

Auch wenn wir am sechsten Tag den Ausflug mit der gr√∂√üten Fahrzeit unternommen haben, gibt es davon relativ wenig zu berichten. ¬†Unser prim√§res Ziel war n√§mlich das¬†Batavia Stad Outletcenter in Lelystad, ein reiner Shopping-Ausflug also. Die Reise dort hin war f√ľr mich allerdings ein H√∂hepunkt, denn es ging √ľber die Stra√üe, die das IJselmeer von dem Markermeer trennt. 25km auf einem schmalen Damm, links und rechts bis zum Horizont nichts au√üer Wasser … absolut sehenswert.

Das Outletcenter erinnerte mich von der Aufmachung sehr stark an das B5-Center hier bei Berlin. Angenehm war, das dort vormittags relativ wenig Menschen unterwegs waren und wir uns nicht durch √ľberf√ľllte, schlecht bel√ľftete L√§den k√§mpfen mussten. Die Preise dort waren ok, so das wir auch das eine oder andere Teil fanden, welches wir mit nach Hause nahmen. Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht sind die Parkgeb√ľhren. An fast allen Str√§nden fanden wir nur wenige Meter vom Strandaufgang entfernt einen kostenfreien Parkplatz, aber beim Einkaufen im Outletcenter wurden Parkgeb√ľhren f√§llig. Dies bin ich aus Deutschland eigentlich eher andersherum gew√∂hnt.

Zur Mittagszeit ging es wieder zur√ľck nach Enkhuizen. Dort besuchten wir das¬†Sprookjeswonderland, ein kleiner Freizeitpark, der M√§rchen als Themenschwerpunkt ausgew√§hlt hat. √úberall standen nett gestaltete Figuren, die auf Knopfdruck ein M√§rchen erz√§hlten und sich dabei auch noch bewegten. Au√üerdem gab es f√ľr die Kinder noch ein paar kleinere¬†Karussells und einen riesigen Spielplatz. Fazit: die Kinder waren absolut begeistert.

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Als wir am Abend geschafft die Ferienwohnung erreichten, konnten wir von der Terrasse aus beobachten, wie der Mond aufging. Er zeigte sich als riesiger, hell orange leuchtender Ball und wurde immer wieder teilweise durch nicht sichtbare Wolkenbänder bedeckt.

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Nord Holland Tag 5 – Egmond aan Zee – Callantsoog

F√ľr den f√ľnften Urlaubstag hatten wir uns am morgen keinen rechten Plan zurechtgelegt, da der Wetterbericht nicht das sch√∂nste Wetter vorhersagte. ¬†Beim Fr√ľhst√ľck lachte uns aber trotzdem die Sonne an, und so entschieden wir uns daf√ľr mehrere Ortschaften an der K√ľste zu besuchen.

Als erstes Reiseziel w√§hlten wir Egmond aan Zee. Nach rund 30 Minuten Autofahrt erreichten wir den Ort und fanden einen perfekten Parkplatz mit Meerblick. Einen k√ľrzeren Weg zum Strand hatten wir dann den ganzen Urlaub nicht mehr. Das Wetter war immer noch prima und die Kinder begannen sofort, eine riesige Sandburg zu bauen.

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Zur Mittagszeit schauten wir uns dann, auf der Suche nach einem Imbiss, den Ortskern an. Ich wollte noch unbedingt auf die D√ľne, auf der der Leuchtturm steht, um den Ausblick zu genie√üen. Wir entschieden uns aber daf√ľr, dies erst nach dem Mittag essen zu tun. Als wir etwa eine Stunde sp√§ter wieder am Strand waren, hatte sich das Wetter grunds√§tzlich ge√§ndert. Es war deutlich k√§lter, windiger und vor allem total neblig geworden. Damit fiel der sch√∂ne Ausblick vom Fu√ü des Leuchtturms leider aus. Trotzdem war es sehr interessant den Strand bei diesem Wetter zu erleben.

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Wir lie√üen uns von dem kalten Wetter nicht abschrecken und fuhren als n√§chstes nach Callantsoog. W√§hrend der Fahrt fiel uns auf, das sich die Sicht ein paar Kilometer vom Strand entfernt wieder aufklarte. In Callantsoog angekommen hingen wir allerdings wieder im Nebel. Wir schauten uns zuerst den Ort an, tranken einen Kaffee und a√üen ein Eis. Anschlie√üend ging es nochmals an den Strand. Dort wurde uns dann auch klar, warum am Strand keine Steine lagen. Es fuhr dort ein Traktor auf und ab, der die oberste Schicht des Strandes durchsiebte und somit Steine, Muscheln aber auch den M√ľll entfernte. Wettertechnisch war es nochmals deutlich windiger geworden und wir sahen in¬†Callantsoog die gr√∂√üten Brandungswellen des Urlaubs.

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