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Provence 2019: Zuhause ist ĂŒberall dort, wo man sich wohl fĂŒhlt!

Die Wahl des Ferienhauses ist fĂŒr uns immer alles andere als leicht. Auch wenn wir im Urlaub sehr viel unternehmen, möchten wir uns im Haus wohlfĂŒhlen. Es sollte modern eingerichtet sein, eine gut ausgestattete KĂŒche haben und irgendwie etwas besonderes, so das man sich auf den ersten Blick in das Haus verlieben kann.

Letztes Jahr, als wir fĂŒr diesen Sommerurlaub suchten, sagte uns nichts so wirklich zu. Meine Frau suchte in halb Europa nach einem schönen Ferienhaus. Es gab eine ganze Liste voll mit Favoriten, aber das richtige „WOW“ fehlte bei allen.

Nach langem hin und her entschieden wir uns dann fĂŒr die Provence. Eine perfekte Wahl fĂŒr mich, da ich schon lange den Wunsch hegte den Mont Ventoux mit dem Fahrrad zu erobern. Da das Ferienhaus deswegen weiter vom Meer entfernt war, sollte das Ferienhaus diesmal mit Pool sein.

Und wir wurden auch fĂŒndig. Wir fanden das perfekte Haus mit einem ca. 80 qm großen Pool. Preislich war das Haus auch in Ordnung. Allerdings mussten wir bereits in den ersten Ferienwochen Ende Juni fahren, da das Haus im Juli deutlich teurer wurde.

Da ich große Hitze nicht mag erhoffte ich mir, das es Ende Juni in der Provence nicht so warm werden wĂŒrde. Eine absolute FehleinschĂ€tzung. In der ersten Urlaubswoche hatten wir Temperaturen um 40 Grad. Die Höchsttemperatur am Freitag lag sogar bei 45 Grad. Da waren wir echt froh ĂŒber den Pool, aber auch ĂŒber die Klimaanlage.

Provence 2019 : Wenns uns zuviel wird, dann steigen wir aus, …

… dann steigen wir ein, in unseren Wagen, der wird uns tragen
bis in die Provence. So lautete unser diesjĂ€hriges Motto fĂŒr den Familien Sommerurlaub. Klingt harmlos, aber war es nicht wirklich. Vor uns lagen mal wieder ca. 1500 Kilometer mit dem Auto.

Da wir es bereits gewohnt sind, auf unseren Reisen lange Strecken mit dem Auto zurĂŒckzulegen, benutzten wir wieder unsere ĂŒblichen Tricks.

Erstens: Wir fahren frĂŒh los. Dieses Jahr war es gegen 5 Uhr als wir ins Auto stiegen. Die Straßen waren leer. So kamen wir gut voran. Zum FrĂŒhstĂŒck waren wir so bereits im ThĂŒringer Wald. FĂŒr eine AutobahnraststĂ€tte hatten wir sogar ein richtig gutes FrĂŒhstĂŒck. Es gab eine Scheibe LeberkĂ€se mit Spiegelei und Bratkartoffeln.

Zweitens: Wir teilen uns die Strecke ein. Dieses Jahr lag unser Zwischenziel in MĂŒhlhausen bzw. in Mulhouse. Wir erreichten es bereits gegen 16 Uhr. Das schlimmste, die deutsche Autobahn, lag so bereits hinter uns. So konnten wir ganz entspannt unser Zimmer im Hotel beziehen und uns anschließend auf Entdeckungstour begeben. Eine gute Mischung aus Shopping-Tour und Sightseeing. Wir waren im Urlaub angekommen, obwohl wir noch gar nicht richtig da waren.

Überrascht war ich von der Kathedrale in Mulhouse. Oberhalb des Eingangsportals stand eine deutsche Inschrift, obwohl wir ja bereits in Frankreich waren. Aus geschichtlicher Sicht ist der Grund dafĂŒr allerdings klar. Ich hatte ehrlich gesagt aber nicht damit gerechnet, das das immer noch so offen zu sehen ist. Aber klar, wer sollte die Inschrift auch austauschen…

Drittens: Wir versuchen Autobahnen zu meiden. Gerade außerhalb von Deutschland fahren wir so viel wie nur möglich auf kleineren Straßen. Auch wenn es lĂ€nger dauert, so haben wir deutlich mehr zu Entdecken. Und wenn etwas tolles links oder rechts neben der Straße liegt, halten wir auch schon mal an.

Abendstimmung ĂŒber Mulhouse

Auf der Fahrt von Mulhouse zum Ferienhaus in der Provence passierte allerdings etwas, was uns noch nie passiert ist. Gegen Mittag hatten wir noch etwa 400km zu fahren und das NavigationsgerĂ€t schĂ€tzte unsere Ankunftszeit auf 19 Uhr. Auch wenn es schon recht spĂ€t war, entschieden wir uns Mittag zu Essen. Nach dem Mittag standen dann plötzlich 700km auf dem Navi. Viel zu weit fĂŒr den Tag. In der Übersichtskarte wurde deutlich warum. Wir sollten einen riesigen Umweg in Richtung Norden fahren. Ich versuchte mich an die Route von vor der Pause zu erinnern und fuhr in die entgegengesetzte Richtung. Nach etwa 5km korrigierte das Navi seine Route. Nun waren es nur noch 340km und wir sollten wieder gegen 19 Uhr das Ferienhaus erreichen. Über 60km gespart. 🙂

Die ZeitschĂ€tzung war nun auch fast richtig. Allerdings gönnten wir uns noch einen Zwischenstopp bei einem Supermarkt. Dort kauften wir uns Lebensmittel fĂŒr die ersten beiden Urlaubstage. Ich hatte keine Lust mehr, nach dem erreichen des Ferienhauses noch einmal loszufahren. An dieser Stelle vielleicht noch ein Tipp von mir: Es ist eine schlechte Idee hungrig mit einem Auto voll ReisegepĂ€ck einkaufen zu fahren. Wir hatten echt Probleme den Einkauf im Auto zu verstauen.

Alkoholfreier Chardonnay 😀