Zeeland – Tag 7 – Le Cap Blanc Nez – Le Cap Gris Nez – La Coupole

Für den siebten Urlaubstag hatten wir eine Wettervorhersage, die nicht besser sein konnte. Daher planten wir wieder einen weiter entfernten Ausflug, der uns in die Nähe von Calais nach Frankreich bringen sollte. Also machten wir uns relativ früh auf und verließen Holland in Richtung Belgien und ehe wir uns versahen, waren wir auch schon durch Belgien durch und befanden uns auf der Französischen Autobahn, welche glücklicherweise Mautfrei gewesen ist.

Frankreichs Küste bei Calais Frankreichs Küste bei Calais Landschaft am Cap Blanc Nez Landschaft am Cap Blanc Nez Blick über den Ärmelkanal Blick über den Ärmelkanal

Unsere ersten beiden Ausflugziele waren die beiden Kaps, die sich etwas westlich von Calais befinden. Sie waren beide Landschaftlich sehr schön gewesen. Ganz anders als die Sanddünen, welche die komplette holländische Küste säumen. Außerdem hatten wir noch das Glück, das die Sicht an dem Tag so gut war, das wir am Horizont sogar die weißen Klippen von Dover sehen konnten.  Gerade am Cap Blanc Nez verbrachten wir dann relativ viel Zeit, da wir dort auch noch unbedingt runter ans Wasser wollten. Vor dem Rückweg kauften wir uns dort auch noch an einem Imbisswagen Pommes zum Mittag.

Blick auf Escalles Blick auf Escalles Am Strand beim Cap Blanc Nez Am Strand beim Cap Blanc Nez Blick auf das Cap Blanc Nez Blick auf das Cap Blanc Nez

Als weiteres Ausflugsziel hatten wir uns einen Bunkerkomplex ausgesucht, der damals von Hitler gebaut worden ist, da dieser von dort aus seine V2-Raketen auf England starten wollte. Heute befindet sich dort ein Museum und ein 3D-Kino. Eigentlich wollten wir gerne beides Besuchen, aber da wir am Strand bereits relativ viel Zeit gelassen hatten, mussten wir uns für eines entscheiden. Wir gingen mit den Kindern ins 3D-Kino und schauten uns die Geschichte des Fliegens an.

Bunkerkomplex La Coupole Bunkerkomplex La Coupole

Auf der Rückfahrt zur Ferienwohnung legten wir nochmals einen kurzen Zwischenstop in Dünkirchen ein, um dort einen französischen Carefour Supermarkt zu besuchen. Dort kauften wir ein paar Lebensmittel für den Abend und fuhren dann wieder durch Belgien zurück zur Ferienwohnung.

Zeeland – Tag 6 – Austernfarm – Schiffsausflug auf der Oosterschelde

Auch den sechsten Urlaubstag ließen wir wieder etwas ruhig angehen. Diesmal benötigten wir allerdings wieder das Auto, denn es sollte nach Yerseke gehen. Bereits bei unserem Urlaub in Den Haag hatte ich Yerseke auf dem Plan. Allerdings hätten wir von dort aus gut 2 bis 3 Stunden Autofahren müssen, um den Ort zu erreichen. Dieses Mal lag der Ort nur rund 80 Kilometer von der Ferienwohnung entfernt. Allerdings mussten wir auf dem Weg dorthin den Mautpflichtigen Westerschelde-Tunnel passieren. Wobei ich allerdings glaube, das wenn es nach den Kindern gegangen wäre, dann würden wir heute immer noch Non-Stop durch den Tunnel fahren.

Austern in einem Sammelbecken der Oesterij Yerseke Austern in einem Sammelbecken der Oesterij Yerseke Leere Austerschalen Leere Austerschalen

In Yerseke schauten wir uns eine kleine öffentlich zugängliche Austernfarm an. Probiert hatten wir den Urlaub ja bereits welche. Aber ich wollte den Kindern zeigen woher die Austern kommen. Auf der Austernfarm gab es ein kleines Museum, man konnte die Austern in Reinigungsbecken sehen und das Geschehen am Hafen beobachten. Außerdem gab es einen kleinen Laden, wo man dann natürlich Austern kaufen konnte. Da wir allerdings noch vor hatten, eine Schiffsrundfahrt zu machen, kauften wir dort nichts ein.

Muschelfischer im Gegenlicht Muschelfischer im Gegenlicht Ein weiterer Muschelfischer verlässt den Hafen Ein weiterer Muschelfischer verlässt den Hafen

Gegen Mittag hatten wir uns Fahrkarten für eine Rundfahrt mit einem Muschelfischer reserviert. Wir fuhren mit einem Ausflugschiff auf die Ossterschelde hinaus. Unterwegs konnten wir einige weitere Muschelfischer bei der Arbeit beobachten. Anschließend  durften wir das Schiff auf einer Sandbank verlassen. Für die Kinder gab es Stiefel, Kescher und einen Eimer. In Erinnerung bleiben wird das Verhalten von meiner kleinen Tochter. Sie sammelte auf der Sanbank am liebsten im flachen Wasser, da die Muscheln dort am saubersten waren. Plötzlich meinte sie dann: „Papa. In meinen Stiefeln lebt was.!“ Dabei war sie einfachzu tief im Wasser und ihre Stiefel waren vollgelaufen.

Rundfahrtschiff an der Sandbank Rundfahrtschiff an der Sandbank Blick über die Oosterschelde Blick über die Oosterschelde Muscheln auf einer Sandbank in der Oosterschelde Muscheln auf einer Sandbank in der Oosterschelde

Trotzdem sammelten unsere beiden Jäger jeder einen großen Eimer voll mit Muscheln und Steinen. Auf der Rückfahrt zum Hafen wurden die besten Funde aller Touristen ausgewertet und erklärt. Außerdem gab es Algen und rohe! Miesmuscheln zum probieren. Die Kinder trauten sich bei beiden Sachen nicht. Ihnen fiel aber auf, das Papa sich alles sofort in den Mund steckte.

Spuren im Sand Spuren im Sand Wellenmuster im Sand Wellenmuster im Sand

Nach der Rundfahrt fuhren wir über Goes wieder langsam in Richtung Ferienwohnung. Dabei hatten wir noch das Glück, das in Goes gerade Jahrmarkt war, so das wir noch eine Ungeplante tolle dritte Station hatten, bei der es für die Kinder was zum schauen gab.

 

 

 

Zeeland – Tag 5 – Tagesausflug nach Vlissingen

Nach unserem doch anstrengenden Ausflug nach Paris wollten wir es am fünften Urlaubstag wieder ruhiger angehen lassen. Darum ließen wir an diesem Tag das Auto stehen und gingen nach dem Frühstück gemütlich zum Fähranleger im Hafen von Breskens. Von dort aus fuhren wir mit einer kleinen Personenfähre nach Vlissingen. Direkt am Hafen nahmen wir uns die Zeit um zuzusehen, wie ein Segelschiff durch eine Schleuse gebracht wurde. Dies war eigentlich ganz toll, da ich den Kinder im Museum in Zeebrugge vor einigen Tagen bereits erklären musste, wie eine Schleuse funktioniert.

Personenfähre Breskens-Vlissingen Personenfähre Breskens-Vlissingen Vlissingen von der Fähre aus aufgenommen Vlissingen von der Fähre aus aufgenommen

Anschließend gingen wir langsam am Deich entlang ins Zentrum der Stadt. Unterwegs fütterten wir ein paar Schafe mit Gras, welches wir direkt am Wegrand pflückten. Außerdem beobachteten wir, wie ein Lotse zu einem Schiff gebracht wurde, welches wohl auf dem Weg nach Antwerpen war. Wieder gab es also etwas was ich den Kindern erklären konnte.

Ein Lotse geht an Bord Ein Lotse geht an Bord Schiff auf der Westerschelde Schiff auf der Westerschelde

Gegen Mittag erreichten wir dann das Zentrum von Vlissingen. Und da wir Hunger hatten, gingen wir in ein kleines Fischrestaurant. Für die Kinder gab es Kibbeling, meine Frau aß einen Mix-Teller mit frittiertem Fisch und ich entschied mich für die Muscheln. Lecker!

Leckere Muscheln zum Mittag Leckere Muscheln zum Mittag

Anschließend schauten wir uns das Zentrum an und kauften hier und da ein paar Kleinigkeiten ein. Bevor wir uns auf den Rückweg machten, kauften wir uns noch ein Eis. Beim Essen beobachteten wir 2 Silbermöwen, die dabei waren in einem Brunnen zu baden.

Silbermöwe beim Baden Silbermöwe beim Baden Junge Silbermöwe Junge Silbermöwe

Auf dem Rückweg zum Schiff beobachteten wir am Deich weitere Silbermöwen und fütterten nochmals die Schafe. Auch an der Schleuse konnten wir noch einmal schauen. Diesmal erklärten allerdings die Kinder was gerade passiert.

Silbermöwe auf dem Deich Silbermöwe auf dem Deich Stare beim Fressen Stare beim Fressen

Die Rückfahrt auf der Fähre nutzte ich dann hauptsächlich um Fotos von den Kindern zu machen. Auf dem Schiff gab es ein Treppe mit gelb abgeklebten Treppenstufen. Diese eignete sich perfekt als Hintergrund. Sowohl ich, als auch die Kinder hatten sehr viel Freude. Trotzdem verlor ich die Umgebung nicht vollständig aus dem Blick, so das mir auf der Rückfahrt ein schönes Foto mit zwei Windkraftanlagen gelang.

Windräder am Strand von Vlissingen Windräder am Strand von Vlissingen

Zum Abschluss es Tages machten wir es uns im Ferienhaus gemütlich und überlegten uns, was wir am nächsten Tag unternehmen wollten.

 

Zeeland – Tag 4 – Tagesausflug nach Paris

Der Tagesausflug nach Paris war einer der Urlaubstage auf die ich mich im Vorfeld am meisten freute, denn schließlich hatte ich die Fahrkarten für den Thalys Schnellzug von meiner Frau zum Geburtstag geschenkt bekommen. Dabei freute ich mich nicht nur auf die Stadt. Auch der Weg dorthin war für mich etwas besonderes, denn bisher war ich nur selten mit langsamen Regionalzügen unterwegs. Und ehrlich gesagt bin ich noch nie mit 300 Kilometern pro Stunde gereist.

An dem morgen klingelte unser Wecker bereits um 5 Uhr.  Fix anziehen, einen Kaffee trinken und schon ging es los. Mit dem Auto fuhren wir in leichtem Regenwetter zum Hauptbahnhof nach Brügge. Ich hoffte darauf, das das Wetter besser werden würde und das wir den Bahnhof pünktlich erreichten. Ein wenig Sorgen hatte ich, da wir unterwegs auf eine umgeplante baustellenbedingte Umleitung trafen. Aber alles ging gut …

Von Brügge aus fuhren wir dann mit dem IC nach Brüssel und von dort aus mit dem Schnellzug nach Paris. Die Fahrt mit dem Schnellzug war sehr angenehm. Nur direkt seitlich aus dem Fenster schauen fand ich nicht so toll, denn dort rauschte alles viel zu schnell an einem vorbei. Mit auf dem Horizont fixierten Blick ging es deutlich besser. Gegen halb zehn waren wir dann bereits in Paris.

Unsere erste Station an dem Tag war die Cathédrale Notre Dame de Paris. Wir machten vor der Kirche einige Fotos und schauten sie uns auch von innen an. Einzig den Weg hinauf auf den Kirchturm ersparten wir uns, da die Kinder für ein Museum immer noch zu klein waren. In Erinnerung geblieben ist mir, das die Kinder von einer liegenden Papst-Statue fasziniert waren:  „Papa, schau mal, da schläft einer!“

Cathedrale Notre Dame de Paris Cathedrale Notre Dame de Paris In der Cathedrale Notre Dame In der Cathedrale Notre Dame

Anschließend wollten wir eigentlich mit dem RET zum Eiffelturm fahren. Allerdings fuhr die benötigte Linie an dem Tag nicht, so das wir uns einen alternativen Weg mit der Metro suchten. Auf dem Weg von der Metro-Station zum Eiffelturm kauften wir uns Crêpes und aßen diese im Park am Fuße des Eiffelturms.

Unter dem Eiffelturm Unter dem Eiffelturm

Es folgte der unangenehmste Teil des Tages: Am Eiffelturm waren unwahrscheinlich viele Menschen, die alle auf dem Turm wollten. Insgesamt standen wir gut 2 Stunden an. Zu unserem Pech/Glück gab es dann als wir dran waren auch nur noch Karten für die zweite Ebene. Oben gab es dann wieder eine Schlange, wo man sich Karten für die Turmspitze kaufen konnte. Da uns der Ausblick von der zweiten Ebene reichte und wir keine Lust hatten uns nochmals anzustellen beließen wir es dabei.

Das Finanzzentrum von Paris Das Finanzzentrum von Paris Die Sacre Coeur vom Eiffelturm aus gesehen Die Sacre Coeur vom Eiffelturm aus gesehen Der Eiffelturm Der Eiffelturm

Nach dem Eiffelturm ging es für uns zu einem Mini-Abstecher zum Triumphbogen. Insgesamt waren wir dort wohl nur 10 Minuten, da wir nicht mehr all zu viel Zeit hatten.

Blick auf den Arc de Triomphe Blick auf den Arc de Triomphe

Denn als letzte Station wollten wir unbedingt noch zur Sacre Coeur. Auch diese schauten wir uns wieder von außen und innen an. Und mit dem gesparten Geld vom Eiffelturm, kaufen wir uns dort Eintrittskarten mit denen wir auf das Dach der Kirche steigen konnten. Ehrlich gesagt war dies fast besser als der Eiffelturm. In der Sacre Coeur gab es eine schmale Wendeltreppe zu erklimmen, die gerade für die Kinder ein Erlebnis war. Oben gab es einen wunderschönen Blick über Paris. Vor allem weil man auch den Eiffelturm sehen konnte. Dieser fehlt logischerweise irgendwie, wenn man selbst auf dem Turm ist.

Sacre Coeur Sacre Coeur Paris vom Dach der Sacre Coeur Paris vom Dach der Sacre Coeur

Zum Abschluss kauften wir uns ein paar Baguettes zum Abendbrot und machten uns wieder auf den Weg zum Bahnhof.

Eintrittskarten-Sammelsurium Eintrittskarten-Sammelsurium

Es ging auf gleichem Weg zurück. Gegen 23 Uhr abends waren wir dann ziemlich K.O. zurück im Ferienhaus. Trotz alle dem hat uns der Tag sehr gefallen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und relativ viel Zeit in Paris. Einzig das Warten am Eiffelturm war alles andere als schön. Vielleicht hätten wir die Karten vorher im Internet kaufen sollen, aber das hätte mit dem Wetter vielleicht schief gehen können. Danke für das tolle Geburtstagsgeschenk.

Zeeland – Tag 3 – Seafront Zeebrugge – Toller Zufallsfund

Unser dritter Urlaubstag startete ganz gemütlich. Als erstes ging es zu einem holländischen Hofladen, der ganz in der Nähe unserer Ferienwohnung lag. Dort kauften wir Saft und etwas Marmelade. Wenn es nach den Kindern gegangen wäre, hätten wir dort deutlich mehr eingekauft. Vor allem natürlich Bonbons und Schokolade, aber davon hatten wir ja bereits am Vortag genug.

Holländischer Hofladen Holländischer Hofladen

Danach ging es weiter zu dem eigentlichen Hauptziel des Tages: zur Seafront Zeebrugge. Dies ist ein maritimes Museum, in dem man auch 2 Schiffe besichtigen kann. Bereits bei den Urlaubsvorbereitungen waren die Kinder ganz begeistert von dem Museum, da eines der beiden Schiffe ein russisches U-Boot ist. Sie konnten sich nicht vorstellen, wie ein Schiff komplett unter Wasser fahren kann. Mit meiner kleinen Tochter musste ich sogar vor dem Urlaub eine Reportage über eine Nordpol-Expedition mit einem U-Boot im TV anschauen.

B-821 in der Seafront Zeebrugge B-821 in der Seafront Zeebrugge

Das Museum selbst hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es war auf mehrere Gebäude verteilt, wobei jedes einen eigenen Themenbereich abhandelte. Im ersten Gebäude waren Unterwasserkulissen aufgebaut, in denen man sich ein Bild von der Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser machen konnte. Sehr schön war hier ein kleiner Tunnel, der für die Kinder angelegt wurde. In dem anschließenden Bereich ging es um die Fischerei. Interessant gemacht wurde der Bereich, durch interaktive Elemente die zum Ausprobieren animierten. Das Highlight war hier sicherlich die simulierte Fischauktion. Wir traten in zweier Teams an und versuchten den vorgegebenen Fisch möglichst billig zu ersteigern. Im dritten Bereich ging es um die Geschichte des Ortes und dabei ging es auch um den zweiten Weltkrieg und die dort eingesetzte Technik. Zuerst dachte ich das dies für die Kinder gar nichts sein würde, aber die Macher des Museums hatten genau hier einen kleinen Spielplatz eingerichtet.

Torpedo im Marinemuseum Zeebrügge Torpedo im Marinemuseum Zeebrügge

Anschließend ging es nach draußen um das besagte U-Boot und ein Feuerschiff zu besichtigen. Da ich bereits einmal auf einem Museums-U-Boot war, war für mich das Feuerschiff interessanter. Aber eigentlich wurde bei beiden Schiffen klar, was für ein beschwerliches Leben die Seefahrer damals hatten.

Maschinenraum vom U-Boot B-821 Maschinenraum vom U-Boot B-821 Feuerschiff West-Hinder Feuerschiff West-Hinder Gedeckter Tisch im Feuerschiff West-Hinder Gedeckter Tisch im Feuerschiff West-Hinder

Nach der Besichtigung der Schiffe wollten wir eigentlich nur schnell noch in einen Fischladen, den wir bereits auf dem Hinweg zwischen Autoparkplatz und Museum gesehen hatten. Plötzlich befanden wir uns allerdings vor einer Halle, wo eine Veranstaltung/Messe durchgeführt wurde. Zuerst dachten wir, das diese nicht öffentlich zugänglich sei, welches sich allerdings als falsch herausstellte. Also gingen wir in die Halle und schauten uns erst einmal vorsichtig um.

Toller Zufallsfund: Fischmessse Toller Zufallsfund: Fischmessse

An fast jedem dort aufgebauten Stand gab es Fischspezialitäten zum Probieren. Wir waren immer noch skeptisch und suchten nach den Preisschildern, wie es bei uns auf der „Grünen Woche“ üblich ist. Ganz am Ende der Halle trafen wir auf einen netten Herren, der dort einen Stand betreute. Er bot uns allerlei an: Nordseekrabben, gekochte Miesmuscheln und zu guter letzt sogar Austern. Alles kostenlos. Es war auch überhaupt kein Problem, das die Kinder gerne mehr als nur eine Portion probieren wollten. Vielen lieben Dank dafür, auch wenn ich mittlerweile vergessen habe wie die Firma hieß, die die Produkte herstellte.

Fischstand auf der Fischmesse Fischstand auf der Fischmesse

 

Nachdem war dann bei uns das Eis gebrochen und wir probierten uns durch all die anderen Stände durch. Das Angebot war gigantisch: von Räucherfisch, über Kibbeling bis zum frisch gebratenen Schollenfilet. Kein Wunsch blieb unerfüllt. Selbst kleine Präsente für die Kinder, wie Brillen, oder Malhefte und Karten gab es dort.  Ich weiß bis heute nicht um was für eine Messe es sich dort gehandelt hat, aber ich bin immer noch begeistert was wir dort alles probieren konnten. Mit einem hatte der nette Herr vom letzten Stand definitiv recht: Die Produkte waren deutlich besser/leckerer/frischer als alles was man bei uns in Berlin kaufen kann.

Nach der Messe gingen wir trotzdem noch wie geplant in den Fischladen. Wir hatten zwar keinen Hunger mehr, aber kauften uns für das Abendbrot trotzdem ein Kilo Nordseekrabben. Anschließend fuhren wir über Heist zurück in Richtung Ferienhaus. Unterwegs legten wir eine kleine Pause ein und schlenderten ein wenig über den Strand von Heist.

Strand von Heist Strand von Heist

 

 

Zeeland – Tag 2 – belgische Schokoladenmanufaktur – Oostende

Jedes Jahr mache ich mir lange bevor wir in den Urlaub fahren viel Arbeit und suche bereits zu Hause nach Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Ausflugszielen, damit wir im Urlaub nicht mehr lange suchen müssen. Und irgendwie macht es auch Spaß, da man mit jedem gefundenen Ausflugsziel mehr Lust darauf bekommt, endlich loszufahren. Auch den Kindern gefällt es sehr gut, wenn sie bereits vor dem Urlaub mit Aussuchen dürfen was wir besuchen. In diesem Jahr ergab es sich, das ich ein Ausflugsziel für mich behalten habe, wo ich mir 100%ig sicher war, das es den Kindern gefallen würde. Selbst meine Frau wusste nicht worum es ging. Da alle neugierig waren musste ich versprechen, das wir gleich am ersten Urlaubstag die Überraschung auflösen: Es ging zu einer belgischen Schokoladenmanufaktur.

Schokolade in belgischer Schokoladenfabrik Schokolade in belgischer Schokoladenfabrik

Für die Kinder war es ein Paradies.  Sie durften sich jeder eine Packung Schokolade aussuchen und bereits am ersten Regal hatten sie jeder eine Packung in der Hand. Ab dem zweiten Regal wurde es dann schwierig für sie: „Welche Packung nehme ich nun mit?“ Einfacher wurde es als ich ihnen erklärte das sie auch eigenes Urlaubsgeld haben und sie sich auch was alleine kaufen können. Trotzdem war es nicht ganz einfach, denn es gab mehrere Sachen zum probieren. Sie schmeckten alle fantastisch. Insgesamt verbrachten wir gut eine Stunde in der Schokoladenmanufaktur bis unsere Entscheidungen feststanden. Mit einer Kühlbox voll mit Schokolade ging es dann zu unserem nächsten Reiseziel: Oostende.

Dort fand an diesem Tag ein Straßenfest statt, welches ich für uns ausgesucht hatte. Das erste damit verbundene Problem war allerdings die Parkplatz Suche. Schlussendlich landeten wir in einem recht teuren Parkhaus in der Nähe des Casinos.  Dadurch waren wir gleich direkt an der Strandpromenade. Dort waren unglaublich viele Menschen unterwegs, aber von einem Stadt – Fest war weit und breit nichts zu sehen.  Meine große Tochter entdeckte dort ein Schild, welches sie sofort zu deuten versuchte.

Belgische Menschen dürfen hier nicht schwimmen Belgische Menschen dürfen hier nicht schwimmen

Ihr war sofort klar, das das „B“ für Belgien stehen muss und das man dort nicht schwimmen gehen darf. Also wurde daraus: „Belgische Menschen dürfen hier nicht baden gehen“. Es kostete einige Energie ihr die richtige Bedeutung des Schildes zu erklären. Nach der Strandpromenade gingen wir an einer Hafenstraße entlang. Dort gab es allerhand interessante Fischstände.

Fischstand in Oostende Fischstand in Oostende

Da ich gerne ungewöhnliche Sachen ausprobiere, kaufte ich mir eine ganz kleine Portion Wellhornschnecken in Chilli-Sud. Die Kinder wollten dann noch vor mir probieren und so war die Portion bereits weg bevor ich eine Chance hatte. Nur der Sud blieb für mich übrig. Also kauften wir noch eine weitere große Portion. Lecker!

Wellhornschnecken in Chilli-Sud Wellhornschnecken in Chilli-Sud

Anschließend kaufen wir uns noch eine Portion belgische Pommes. Dabei waren wir leicht überfordert, da es rund 20 verschiedene Soßen dazu gab. Wir entschieden uns für American Soße, welche uns sehr gut schmeckte. Meiner Frau gefiel sie gar so gut, das sie später im Supermarkt eine Flasche der Soße für zu Hause kaufte. Am Ende der Straße fanden wir dann auch das Straßenfest. Mit den Kindern schauten wir uns eine Clown-Show an und machten uns danach langsam wieder auf den Rückweg.

Wieder ging es die Hafenstraße entlang. Zuerst aßen wir ein Eis und anschließend wollten wir Fisch essen. Meine Frau wählte eine schöne Fischplatte mit Räucherlachs und ich eine kleine Portion Anchovis mit Zwiebeln. Kurz nach dem Bezahlen auf dem Weg zur nächsten Sitzgelegenheit, stürzte eine riesige Möwe auf meine Frau nieder: Und weg war der Räucherlachs. Ich und die Kinder fanden es lustig, meine Frau war sauer … nun ja eigentlich war ich enttäuscht, das ich die Situation nicht als Foto festhalten konnte. So gibt es jetzt leider nur ein Blick auf die Anchovis, die auch sehr lecker waren, aber wohl für die Möwen unattraktiv.

Anchovis mit Zwiebeln Anchovis mit Zwiebeln

Anschließend besuchten wir noch ein kleine Nordseeaquarium und liefen einmal die Mole auf und ab.

Knurrhahn im Aquarium Knurrhahn im Aquarium Strand von Oostende Strand von Oostende

Auf der Rückfahrt zur Ferienwohnung machten wir noch in Cadzand halt. Dort ging es noch einmal kurz an den Strand, da das Wetter deutlich besser war als an unserem Anreisetag.

Buhnen am Strand von Cadzand Buhnen am Strand von Cadzand

Zeeland – Tag1 – Anreise – Strand

Unserer Sommerurlaub 2015 führte uns zum dritten mal nach Holland. Dieses mal ging es ganz in den Süden in die Nähe der belgischen Grenze, nach Breskens. Die Lage des Urlaubsortes erschien uns perfekt, da wir von dort aus den Süden von Holland, Belgien und auch den nördlichsten Teil von Frankreich erkunden konnten. Außerdem bekam ich von meiner Familie einen Tagesausflug nach Paris geschenkt. Aber dazu später mehr…

Die Anreise gestaltete sich dieses mal etwas unangenehmer. Über 800 Kilometer an einem Tag liegt an der Grenze dessen, was mit unseren doch noch recht kleinen Kindern im Auto erträglich ist. Zum Glück haben die beiden ein Android-Tablet, so das sie auch im Auto einigermaßen beschäftigt waren.

Ansonsten verlief der Tag fast wie alle unsere Anreise-Tage. Es ging relativ früh los, wir waren früh in Breskens. Diesmal sogar zu früh, denn die Reinigungsfirma war noch im Ferienhaus. Also ging es nachdem wir das WLAN vor der Tür ausprobierten zu einen Spaziergang an den Strand. Wir hatten nur das Problem, das das Wetter relativ durchwachsen war und die dickeren Jacken ganz unten im Auto lagen. Dadurch hielten wir es nicht sehr lang am Strand aus.

Zwei Buhnenreihen in Breskens Zwei Buhnenreihen in Breskens Dünengras in Breskens am Strand Dünengras in Breskens am Strand

Nachdem wir unser Ferienhaus dann beziehen konnten und das wichtigste ausgepackt war ging es nochmal an den Strand. Diesmal mit Jacken und Strandwerkzeug. Wir wollten unseren ersten fossilen Haifischzahn finden, für die die Region dort bekannt ist. Allerdings fanden wir an dem Tag nichts, was uns etwas deprimierte. Vielleicht war es aber auch das Wetter, was so gar nicht nach Sommer aussah.

MSC New York MSC New York

Relativ nah am Strand konnten wir auch bereits die ersten richtig großen Containerschiffe sehen, die auf dem Weg nach Antwerpen waren.

Wetterbedingt und da es ein langer Tag war, machten wir uns nach unserer Strand Runde auf den Weg zum Ferienhaus. Alle wollten schnell ins Bett, denn der nächste Tag war für Mama und Kinder ein Überraschungstag. Jeder wollte schnell wissen, was es denn für eine Überraschung sein würde.

Abgrillen 2015 … Willkommen 2016

Auch wenn wir das neue Jahr bereits begrüßen durften, so wird mich das letzte Jahr noch einige Zeit beschäftigen. Angefangen von dem wunderschönen Abgrillen, welches direkt am Silvester Abend stattgefunden hat. Es gab Schaschlik Spieße, die ich erst im Smoker angeräuchert habe und dann auf dem Schwenker zu Ende gegrillt habe. Dazu gab es noch gegrilltes Paprika/Zwiebel-Gemüse.

Silvester Schaschlik Spieße

Silvester Schaschlik Spieße

Deutlich länger als das Abgrillen, wird mich unser letzter Sommerurlaub mit dem alten Jahr verbinden. Mittlerweile habe ich es zwar geschafft, alle Bilder zu sortieren, aber die „Erlebnisberichte“ warten noch alle darauf geschrieben zu werden. Und im Bücherregal, bei den Fotobüchern der letzten beiden großen Urlaube, gibt es auch noch eine Lücke. Mein guter Vorsatz für das neue Jahr lautet also: „Erlebnisberichte“ schreiben….

Gartengrill: Ab in die Winterpause

Es war ja bereits vor einiger Zeit abzusehen, das ich das Gartengrill-Projekt in diesem Jahr nicht mehr abschließen werde. Auch wenn es mir, jetzt wo ich so weit bin, in den Fingern juckt weiterzumachen, so zwingen mich 2 Dinge zur Winterpause. Zum einen ist es mittlerweile zu kalt, um sicherzustellen das die Werkstoffe korrekt aushärten. Außerdem habe ich gelesen, das man Beton erst mehrere Wochen aushärten lassen soll, bevor man Fliesen darauf klebt, da ansonsten Spannungsrisse drohen. Und zum zweiten ist es nun bereits dunkel, wenn ich Nachmittags von der Arbeit nach Hause komme.

Teil 08 - Innenansicht mit fertiger Terrasse Teil 08 - Innenansicht mit fertiger Terrasse

 

Teil 08 - Außenansicht Teil 08 - Außenansicht

 

Teil 08 - Smoker an seiner neuen Position Teil 08 - Smoker an seiner neuen Position

 

Trotzdem habe ich das gute Wetter der letzten Tage nochmals genutzt. 3 Tage Urlaub und ein Wochenende haben gereicht, das die Terrasse nun wieder komplett nutzbar ist. Endlich keine Sandlöcher mehr. Jetzt liegt nur noch etwas Sand vom verfugen oben auf.

Auch habe ich heute die Weihnachtssaison 2015 eingeläutet und die erste Ente gegrillt und natürlich auch gegessen. Es war übrigens das erste Mal, das ich die zukünftige Arbeitsfläche meines Gartengrills nutzen konnte. Der Smoker steht ja bereits etwas länger auf seinen zugewiesenen Platz.

Erste Ente 2015 auf dem Grill Erste Ente 2015 auf dem Grill Erste Ente 2015 Erste Ente 2015

Da ich etwas schneller fertig wurde als gedacht blieb noch etwas Zeit für zwei kleine Zusatzprojekte. Gerade das zweite ist mir doch wichtig, da sich durch das Bauen des Grills doch einiges an Stein-Verschnitt angesammelt haben, die sehr hässlich in einer Gartenecke rumliegen.

Teil 08 - Kleines-Zusatzprojekt - Mit sauberen Schuhen zur Kompostbox Teil 08 - Kleines-Zusatzprojekt - Mit sauberen Schuhen zur Kompostbox Teil 08 - Kleines Zusatzprojekt - Ordnung schaffen Teil 08 - Kleines Zusatzprojekt - Ordnung schaffen

 

Gartengrill: Es grünt so grün …

Vor einigen Wochen, als es dann langsam wieder kühler wurde, war ich beim Pflanzenmarkt meines Vertrauens und habe mir ganz viele Pflanzen für meine neuen Blumenbeete gekauft. Eingekauft habe ich bei schönstem Sonnenschein und gepflanzt dann im Regen. Aber so sparte ich mir wenigstens einen Arbeitsschritt: das Angießen. Mittlerweile kann ich sagen, das alle Pflanzen angewachsen sind. Sie sind bereits um einiges größer als beim Kauf und einige Blühen bereits. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, aber seht selbst:

Teil 07 - Endlich bepflanzt Teil 07 - Endlich bepflanzt

Auch auf der eigentlichen Grill-Baustelle ist mittlerweile einiges passiert. Vor einigen Tagen habe ich den ersten Sturz betoniert. Zuerst war das Gefühl dabei ein wenig komisch, da ich mir nicht sicher war (und es eigentlich jetzt auch noch nicht bin) ob ich zuwenig oder zuviel Baustahl verwende. Mittlerweile weiß ich allerdings, das der Sturz hält … bleiben nun noch 3, die ich auf gleicher Art und Weise herstellen werde.

Teil 07 - Der erste Sturz Teil 07 - Der erste Sturz