Zeeland – Tag 14 – Strand Breskens – Straußenfarm Monnikenwerve

Pünktlich zum letzten Urlaubstag hatten wir endlich wieder gutes Wetter. Dies nutzten wir sogleich aus und verbrachten den gesamten Vormittag am Strand. Ich versuchte nochmal, versteinerte Haifischzähne zu finden und hatte damit sogar Erfolg. Ich fand 2 kleine Zähne und jede Menge Zeug, welches für die Kinder interessant gewesen ist. Schlussendlich hatten wir also wieder eine kleine Tüte voll mit Muscheln und Steinen. Kurz bevor wir weiterwollten, war ich mit dem Kindern sogar noch einmal Baden, wobei es durch den Wind dafür eigentlich doch kalt war.

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Beim zusammenräumen hatte ich dann noch das Glück eines der größten Containerschiffe der Welt zu sehen: die Emma Maersk. Sie war wohl auf dem Weg nach Antwerpen und erstaunlicher Weise fast leer.

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Nach dem Strand fuhren wir zur Straußenfarm Monnikenwerve, welche sich ganz in der Nähe befand. Dort nahmen wir an einer Führung über die Farm teil. Dabei passierte meiner Frau ein lustiges Missgeschick. Sie sah einen jungen Spatz, der fast im Schnabel eines Strauß landete. Bei einem Rettungsversuch entwendete der Strauß ihr dann ihr Basecap und ehe sie realisierte was passiert war, reichten die Tiere ihre Mütze immer weiter. Es bestand keine Chance das Cap wieder zurück zu holen, aber wenigstens der Spatz war für den Moment gerettet. Um die Mütze wieder zubekommen musste meine Frau sich an den Bauern wenden. Er ging in das Gehege und holte das Basecap suverän recht schnell wieder zurück. Es war noch heil, allerdings nicht mehr ganz so sauber.

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Anschließend aßen wir auf der Straußenfarm ein Stück Straußenkuchen und tranken eine Tasse Kaffee. Anschließend ging es diesmal bereits recht früh zur Ferienwohnung, da wir unsere Taschen packen mussten. Zum Abend hatten wir uns im Restaurant „De Deining“ einen Tisch reserviert. Mittlerweile ist es bei uns Tradition, am letzten Urlaubstag einmal richtig gut Essen zu gehen.

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Nach dem Restaurantbesuch fuhren wir einen klitzekleinen Umweg, denn durch eine Baustelle konnte man direkt am Leuchtturm von Breskens vorbeifahren. Es war zwar nur ein kurzer Moment, in dem wir am Turm vorbeigefahren sind, aber für mich war es ein ganz besonderer Moment. Ich mag es nämlich sehr gerne, einen Leuchtturm in Aktion zu sehen, wo ihre Bedeutung in Zeiten von Satellitennavigation stark zurückgegangen ist.

Die Kinder waren total fertig und ließen sich relativ schnell ins Bett bringen. Meine Frau packte noch die letzten Sachen zusammen und ich ging draußen auf der Terrasse die letzten Momente des Urlaubs genießen. Im Gegensatz zum Moment am Leuchtturm hatte ich nun wieder die Zeit, ein wenig mit der Kamera zu spielen. In der sternenklaren Nacht entstanden so folgende Fotos:

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Anschließend packte ich auch meine Sachen zusammen und ging ins Bett. Schließlich erwartete uns eine lange Heimreise.

Zeeland – Tag 13 – Vogelpark Utropia Middelburg – Indoorspielplatz

Heute war der letzte Regentag, den wir in diesem Urlaub hatten. Daher fuhren wir wieder durch den Westerscheldetunnel nach Middelburg. Dort besuchten wir den, leider mittlerweile geschlossenen, Vogelpark Utropia. In einer kleinen ehemaligen Halle einer Autowerkstatt hatte ein Holländer seinen Traum verwirklicht und einen kleinen Vogelpark eröffnet.

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Zu sehen gab es hauptsächlich Papageien und andere exotische Vögel. Außerdem gab es in der Mitte noch einen künstlichen Fluss, in dem sich Koikarpfen und einige kleine Schildkröten befanden. Das Highlight für die Kinder waren allerdings die Knabberfische, die man an seinen Händen knabbern lassen konnte. Dort wollten sie mehrfach hin und waren auch nur schwer wieder von dort weg zubekommen.  Auch sehr schön war es, das man wieder Loris füttern konnte. Im Gegensatz zum letzten Jahr im Avifauna, trauten sich die Kinder dieses Jahr auch. Es lag wahrscheinlich daran, das es im Utropia Park deutlich weniger Tiere waren.

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Nachdem wir alles gesehen hatten, hofften wir darauf, das sich das Wetter gebessert hatte. Wir wollten uns eine Spielmühle anschauen, bei der es auch ein Labyrinth mit mehreren Hüpfburgen gab. Als wir dort ankamen regnete es aber dermaßen, das überall riesige Pfützen standen. So konnten wir nur kurz die Mühle besichtigen und brauchten dingend einen Plan B. Knapp 5 Minuten später waren wir auf dem Weg nach Goes zu einem Indoorspielplatz. Dort konnten sich die Kinder so richtig austoben bevor es wieder zurück zur Ferienwohnung ging.

 

Zeeland – Tag 12 – Brügge – Schokoladengeschäfte ohne Ende

Wie bereits nach dem Paris-Ausflug, ließen wir es auch nach der Fahrt nach Dover total ruhig angehen. Wir stellten fest, das wir bereits 4 oder 5 mal durch Brügge gefahren sind, ohne uns die Stadt anzusehen. Meine Erwartungshaltung war relativ gering, da ich einen Shopping Tag erwartete.

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Wir parkten fast genau auf dem gleichen Parkplatz, den wir nutzten als in Brügge am Hauptbahnhof unsere Fahrt nach Paris begann. Von dort aus nutzen wir ein kostenlosen Shuttle-Bus in die Innenstadt. Bereits der erste Eindruck änderte meine Erwartung komplett. Es gab quasi keine Fußgängerzone wie man es aus allen anderen Städten kennt. Durch die Altstadt führten viele kleine, sehr enge, aber trotzdem mit einem PKW befahrbare Gassen. Links und rechts davon standen fast überall kleine alte Gebäude, in denen sehr häufig Schokoladenläden zu finden waren.

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Für die Kinder war der Besuch der Stadt ein Paradies. Wir durften keinen einzigen Schokoladenladen auslassen, denn in einigen gab es etwas zum Probieren. Das wollten sich die Kinder natürlich nicht entgehen lassen.

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Auf dem Rückweg zum Auto hatten wir mal wieder etwas Pech mit dem Wetter, denn es fing an zu Regnen. Zum wiederholten Male erreichten wir das Auto komplett durchnässt und machten uns fix auf den Weg ins warme Ferienhaus.

Zeeland – Tag 11 – Tagesauflug nach England – Fähre Dünkirchen – Dover – Dünkirchen

Über diesen Urlaubstag hatten wir uns im Vorfeld wohl am meisten den Kopf zerbrochen. Zuerst planten wir, mit einer der Englandfähren als Fußgänger über den Kanal zu fahren, um nach einen kurzen Aufenthalt direkt wieder zurück zu fahren. Dies sollte in etwas 40 Euro pro Person kosten. Im Vergleich zur Ausflugsfahrt mit dem Muschelfischer eigentlich ein günstiger Ausflug. Als wir dann allerdings sahen, das die Fahrt mit dem eigenen Auto deutlich günstiger sein sollte, drehten sich alle Gedanken um den Linksverkehr und ob ich damit klar kommen werde. Schlussendlich kauften wir uns die Karten etwa 2 Monate bevor wir in den Urlaub gefahren sind und damit stand quasi fest, wie der Tag ablaufen würde. Ein paar Tage vorher machte uns allerdings der Wetterbericht Sorge. Es sollte windig und regnerisch werden.

Es ging wieder relativ früh los in Richtung Frankreich, genauer gesagt bis nach Dünkirchen. Dort sollte unsere Fähre gegen 10 Uhr losfahren und wir sollten Dover dank Zeitumstellung bereits gegen 11 Uhr erreichen. Der Weg auf die Fähre war dabei die erste Prüfung für uns. Fahrkartenkontrolle, Passkontrolle, sogar der Kofferraum wurde kontrolliert. Durch den Linksverkehr hatte ich Glück und meine Frau durfte sich zumindest um die ersten beiden Aufgaben kümmern. Anschließend kam es dann allerdings zur ersten wirklichen Prüfung für mich. Ich hasse ja schon Parkhäuser, aber der Weg auf die Fähre führte über eine schmale leicht geschwungenen Rampe. Ich war heilfroh als ich diese gemeistert hatte. Nach einer kurzen Einweisung  mussten wir unser Auto verlassen und machten es uns in einem Aufenthaltsraum auf dem Schiff bequem.

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Die nächsten 2 Stunden ging ich mehrmals mit je einem Kind nach draußen aufs Außendeck, um Fotos zu machen.  Das Wetter während der Überfahrt war recht gut, aber allerdings doch recht windig. Der Wind war so stark, das man sich auf dem Außendeck stellenweise gegen den Wind lehnen konnte ohne um zu fallen.

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Als wir England dann erreichten,war das Wetter eigentlich gut. Darum entschieden wir uns als erstes zum Strand von St-Magarets Bay zu fahren. Meine Frau hatte Probleme, die dafür notwendige Adresse im Navi einzugeben und ich kämpfte mit dem Linksverkehr. Im Hafenbereich war alles noch total easy, da dort alles Einbahnstraßen waren. In der Stadt allerdings erschreckte ich mich bei jedem entgegenkommenden Auto, obwohl ich eigentlich immer auf der „richtigen“ Seite unterwegs war. Ganz verrückt fühlten sich Kreisverkehre an. Total komisch ihn anders herum zu fahren.

Nach etwa 10 Minuten Fahrt erreichten wir den Strand. Wir aßen einen Kuchen, den wir tags zuvor gekauft hatten und bestaunten den wunderschönen Blick auf die weißen Klippen von Dover. Außerdem sammelten die Kinder einige Feuersteine.

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Anschließend ging es zu einem Parkplatz, von dem man aus direkt auf den Kreidefelsen wandern gehen konnte. Dabei hatte man von dort oben nochmals einen deutlich schöneren Blick auf die Klippen, aber auch auf die Hafenanlagen von Dover. Eigentlich war es unser Ziel, dort direkt bis zum Leuchtturm zu wandern, allerdings verschlechtere sich auf halbem Weg das Wetter deutlich. Plötzlich war Frankreich am Horizont nicht mehr zu sehen. Wir drehten um und kurz darauf fing es auch bereits an zu regnen. Wir flüchteten in das Besucherzentrum der weißen Klippen und tranken dort einen Kaffee.

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Da das Wetter nicht mehr besser werden wollte, fuhren wir anschließen zu einem Einkaufszentrum. Dort verbrachten wir die restliche Zeit bis unsere Fähre zurück nach Frankreich wieder abfuhr. Vom Prinzip her lohnt sich es sich für uns nicht nach England zu fahren um einzukaufen. Fast alles ist etwas teurer als bei uns. Allerdings gab es einige Textilien, die recht günstig waren. Diese waren auch teilweise direkt in Euro ausgepriesen.

Auf der Rückfahrt zur Fähre bemerkte ich endlich, warum ich von fast allen Autofahrern überholt wurde. Ich schaute einfach auf die Verkehrszeichen sah eine 60 und fuhr auch 60km/h. Daran, das ich dies hätte noch in Meilen umrechnen müssen, war mir komplett entfallen. Aber trotzdem erreichten wir sicher die Fähren.

Die Rückfahrt im dunklen war für mich dann etwas ganz besonderes. Das Wetter hatte sich wieder gebessert. Der Vollmond schien und erhellte einen schmalen Meeresstreifen. Das Außendeck war komplett leer. Schade das es mir nicht möglich war, dieses tolle Stimmung zu fotografieren. Mir gelangen nur diese beiden Bilder.

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Kurz nach Mitternacht erreichten wir dann total fertig unsere Ferienwohnung. Wobei das total fertig nur für mich galt, denn die anderen drei konnten während der Autofahrt durch Belgien schlafen.

Zeeland – Tag 10 – Zeeland-Erkundungstour – Kinderbauernhof – Aussichtsturm – Sturmflutwehr

An diesem Urlaubstag lernte ich, das tolle Unternehmungen nicht immer teuer sein müssen. Ganz im Gegenteil, oft sind es die preiswerten bzw. sogar kostenlosen Sehenswürdigkeiten, die die Kinder total schön finden. Leider aber war das Wetter an dem Tag nicht mehr so toll, aber diesmal achteten wir auf die Zeichen, so das wir nicht wieder total nass wurden.

Es ging erstmal wieder durch den Westerschelde-Tunnel, an den wir uns mittlerweile gewöhnt hatten. 5 Euro Maut passend zur Hand: „Bitte schön!“ – „Danke schön.“ und schon konnte es weiter gehen. Unser erstes Ziel war dann der Bauernhof Mariakerke. Dort konnten die Kinder erstmal allerlei Tiere füttern: Hasen, Enten aber auch einige Ziegen und ein Rind war dabei. Quasi überall standen Eimer mit Futter aus denen man sich für die Tiere bedienen konnte. Kostenfaktor für uns null. Prima.

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Anschließend ging es in eine Spielscheune mit Heuballenlabyrinth und einer riesigen Rutsche. Dies sollte für die Kinder zwar ein paar Euros kosten, aber es war niemand da, dem man das Geld hätte geben können. Witzig war, das der Notausgang aus der Spielscheune aus einer weiteren Rutsche bestand. Dort unten stand ein kleines Körbchen in dem sich süße Katzenjunge befanden. Auf dem Weg in Richtung Auto entdeckten wir noch ein Maislabyrinth, welches wir uns dann aber nicht mehr anschauten, da es anfing zu Regnen. Wir huschten schnell auf die andere Straßenseite zu einem Milchbauern und aßen dort vom Regen geschützt jeder ein Eis.

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Unser nächstes Ziel wählten wir eigentlich eher zufällig. Es sollte zu einem Aussichtsturm gehen, von dem wir über ein Werbekarte in der Spielscheune erfahren hatten. Ein wenig Bauchschmerzen machte uns das Wetter, aber als wir am Turm ankamen schien wieder die Sonne. Wir also schnell hin zum Turm: Eintritt kostenlos. Super! Wir kletterten die enge Treppe nach oben und bewunderten die schöne Aussicht.

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Auf dem Weg zum Turm fuhren wir über einen Teil der Deltawerke, die Holland vor schweren Sturmfluten schützen soll. Da ich davon einige Fotos machen wollte, suchten wir uns einen Strandabschnitt, von dem man das Oosterscheldekering gut sehen konnte. Auch dort hatten wir mit dem Wetter glück. Es war zwar etwas kühl und windig, aber eben nicht nass von oben. Dort am Strand waren wir kreativ und legten die Namen der Kinder mit Muscheln in den Sand.

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Am Horizont wurde es allerdings immer dunkler, so das wir uns schnell auf dem Weg zum Auto machten. Und das war auch gut so, denn auf dem Rückweg zur Ferienwohnung regnete es so doll, das man auf der Straße keine 5 Meter weit gucken konnte. Glück gehabt.

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Zeeland – Tag 9 – Haifischzähne suchen am Strand von Cadzand

Bei jedem Urlaub gibt es mindestens einen Tag, über den es nicht so viel zu schreiben gibt. Dieses mal ist es der neunte Tag, an dem wir nichts anderes machten, als am Strand von Cadzand nach versteinerten Haifischzähnen zu suchen. Leider nicht mit dem erhofften Erfolg. Ich fand zwar einen kleinen Zahn, bei dem an der Spitze eine kleine Ecke abgebrochen war, aber dafür musste ich knapp 4 Stunden Sand-Wasser-Gemisch durchsieben. Gemein daran war, das viele zerbrochene Muschelschalen wie Haifischzähne aussahen. Erst nach dem Umdrehen wurde klar, das es sich dabei um Muscheln handelte.

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Ein wenig Pech hatten wir auch noch mit dem Rückweg zur Ferienwohnung, denn zum Nachmittag war Schluss mit dem guten Wetter. Es wurde langsam duster, so das wir zusammenpackten. Auf dem Weg zum Auto fing des dann heftig an zu regnen. So sehr, das ich vorlief um das Auto näher in Richtung Strand zu fahren, während sich der Rest der Familie versuchte irgendwo unterzustellen. Schlussendlich waren wir aber alle komplett nass.

Im Auto angekommen drehten wir die Heizung voll auf und fuhren einen recht großen Umweg über eine Tankstelle in Belgien, dort war das Benzin deutlich billiger, und einem Fischladen zurück zur Ferienwohnung.

Zeeland – Tag 8 – Wochenmarkt Rotterdam – Markthalle

Auch für diesen Urlaubstag stand wieder ein langer Ausflug an, denn wir wollten zum dritten Mal unsere liebste holländische Stadt Rotterdam besuchen. Meine Frau wollte dort unbedingt auf den Wochenmarkt, da sie sich Stoffe und andere Nähsachen kaufen wollte und mir ging es hauptsächlich um die neu gebaute Markthalle mit dem schicken Gemälde auf der Innenseite der Halle.

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Bereits beim Frühstück gab es dann allerdings schon die erste Diskussion um die Fahrstrecke. Der kürzeste schnellste Weg von unserer Ferienwohnung nach Rotterdam führte wieder durch den Westerschelde Tunnel, ergo wieder 10 Euro Maut. Die mautlose alternative um Antwerpen herum sollte laut Routenplaner 20 Minuten länger dauern. Nach langem hin und her entschieden wir uns für den Antwerpen Weg und hatten damit leider Pech.  Auf der Autobahn gab es eine Tagesbaustelle, bei der die Straße von drei auf eine einzige Fahrspur verengt wurde. Dies kostete uns gut eine Stunde Zeit.

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Die nächsten Probleme hatten wir mit dem Park & Ride System von Rotterdam. Zwar fanden wir problemlos den Parktplatz, auch das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war einfach. Was wir allerdings bis heute nicht wissen ist, ob man die Karte vom Parkplatz auch beim Einchecken in der Metro hätte einchecken müssen. Wahrscheinlich schon, denn beim rauszahlen zeigte uns die Karte nicht die erwarteten zwei Euro an. Aber wir hatten Glück, denn am Automaten lag noch eine weitere Karte. Nach einigem probieren mit allen möglichen Karten konnten wir den Parkplatz mit zwei Euro Parkgebühren wieder verlassen.

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Zum eigentlichen Marktbesuch gibt es eigentlich nicht so viel zu berichten, da es ein typischer großer holländischer Wochenmarkt war. Das Angebot an Fisch, Käse Fleisch und Obst war riesig. Da wir nicht wirklich etwas kaufen konnten, probierten wir hauptsächlich fertig zubereitete Speisen. So gab es zum Beispiel frittierten Stint und leckere Stremellachs Spieße. Sehr schön war auch ein Stand, bei dem es unterschiedliche Dips zu kaufen gab. Schön vor allem deswegen, weil man alle Dips direkt probieren konnte. Nach einigem hin und her suchten wir uns dort auch einen Dip aus und machten uns langsam wieder auf den Weg zum Auto.

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Zeeland – Tag 7 – Le Cap Blanc Nez – Le Cap Gris Nez – La Coupole

Für den siebten Urlaubstag hatten wir eine Wettervorhersage, die nicht besser sein konnte. Daher planten wir wieder einen weiter entfernten Ausflug, der uns in die Nähe von Calais nach Frankreich bringen sollte. Also machten wir uns relativ früh auf und verließen Holland in Richtung Belgien und ehe wir uns versahen, waren wir auch schon durch Belgien durch und befanden uns auf der Französischen Autobahn, welche glücklicherweise Mautfrei gewesen ist.

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Unsere ersten beiden Ausflugziele waren die beiden Kaps, die sich etwas westlich von Calais befinden. Sie waren beide Landschaftlich sehr schön gewesen. Ganz anders als die Sanddünen, welche die komplette holländische Küste säumen. Außerdem hatten wir noch das Glück, das die Sicht an dem Tag so gut war, das wir am Horizont sogar die weißen Klippen von Dover sehen konnten.  Gerade am Cap Blanc Nez verbrachten wir dann relativ viel Zeit, da wir dort auch noch unbedingt runter ans Wasser wollten. Vor dem Rückweg kauften wir uns dort auch noch an einem Imbisswagen Pommes zum Mittag.

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Als weiteres Ausflugsziel hatten wir uns einen Bunkerkomplex ausgesucht, der damals von Hitler gebaut worden ist, da dieser von dort aus seine V2-Raketen auf England starten wollte. Heute befindet sich dort ein Museum und ein 3D-Kino. Eigentlich wollten wir gerne beides Besuchen, aber da wir am Strand bereits relativ viel Zeit gelassen hatten, mussten wir uns für eines entscheiden. Wir gingen mit den Kindern ins 3D-Kino und schauten uns die Geschichte des Fliegens an.

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Auf der Rückfahrt zur Ferienwohnung legten wir nochmals einen kurzen Zwischenstop in Dünkirchen ein, um dort einen französischen Carefour Supermarkt zu besuchen. Dort kauften wir ein paar Lebensmittel für den Abend und fuhren dann wieder durch Belgien zurück zur Ferienwohnung.

Zeeland – Tag 6 – Austernfarm – Schiffsausflug auf der Oosterschelde

Auch den sechsten Urlaubstag ließen wir wieder etwas ruhig angehen. Diesmal benötigten wir allerdings wieder das Auto, denn es sollte nach Yerseke gehen. Bereits bei unserem Urlaub in Den Haag hatte ich Yerseke auf dem Plan. Allerdings hätten wir von dort aus gut 2 bis 3 Stunden Autofahren müssen, um den Ort zu erreichen. Dieses Mal lag der Ort nur rund 80 Kilometer von der Ferienwohnung entfernt. Allerdings mussten wir auf dem Weg dorthin den Mautpflichtigen Westerschelde-Tunnel passieren. Wobei ich allerdings glaube, das wenn es nach den Kindern gegangen wäre, dann würden wir heute immer noch Non-Stop durch den Tunnel fahren.

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In Yerseke schauten wir uns eine kleine öffentlich zugängliche Austernfarm an. Probiert hatten wir den Urlaub ja bereits welche. Aber ich wollte den Kindern zeigen woher die Austern kommen. Auf der Austernfarm gab es ein kleines Museum, man konnte die Austern in Reinigungsbecken sehen und das Geschehen am Hafen beobachten. Außerdem gab es einen kleinen Laden, wo man dann natürlich Austern kaufen konnte. Da wir allerdings noch vor hatten, eine Schiffsrundfahrt zu machen, kauften wir dort nichts ein.

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Gegen Mittag hatten wir uns Fahrkarten für eine Rundfahrt mit einem Muschelfischer reserviert. Wir fuhren mit einem Ausflugschiff auf die Ossterschelde hinaus. Unterwegs konnten wir einige weitere Muschelfischer bei der Arbeit beobachten. Anschließend  durften wir das Schiff auf einer Sandbank verlassen. Für die Kinder gab es Stiefel, Kescher und einen Eimer. In Erinnerung bleiben wird das Verhalten von meiner kleinen Tochter. Sie sammelte auf der Sanbank am liebsten im flachen Wasser, da die Muscheln dort am saubersten waren. Plötzlich meinte sie dann: „Papa. In meinen Stiefeln lebt was.!“ Dabei war sie einfachzu tief im Wasser und ihre Stiefel waren vollgelaufen.

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Trotzdem sammelten unsere beiden Jäger jeder einen großen Eimer voll mit Muscheln und Steinen. Auf der Rückfahrt zum Hafen wurden die besten Funde aller Touristen ausgewertet und erklärt. Außerdem gab es Algen und rohe! Miesmuscheln zum probieren. Die Kinder trauten sich bei beiden Sachen nicht. Ihnen fiel aber auf, das Papa sich alles sofort in den Mund steckte.

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Nach der Rundfahrt fuhren wir über Goes wieder langsam in Richtung Ferienwohnung. Dabei hatten wir noch das Glück, das in Goes gerade Jahrmarkt war, so das wir noch eine Ungeplante tolle dritte Station hatten, bei der es für die Kinder was zum schauen gab.

 

 

 

Zeeland – Tag 5 – Tagesausflug nach Vlissingen

Nach unserem doch anstrengenden Ausflug nach Paris wollten wir es am fünften Urlaubstag wieder ruhiger angehen lassen. Darum ließen wir an diesem Tag das Auto stehen und gingen nach dem Frühstück gemütlich zum Fähranleger im Hafen von Breskens. Von dort aus fuhren wir mit einer kleinen Personenfähre nach Vlissingen. Direkt am Hafen nahmen wir uns die Zeit um zuzusehen, wie ein Segelschiff durch eine Schleuse gebracht wurde. Dies war eigentlich ganz toll, da ich den Kinder im Museum in Zeebrugge vor einigen Tagen bereits erklären musste, wie eine Schleuse funktioniert.

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Anschließend gingen wir langsam am Deich entlang ins Zentrum der Stadt. Unterwegs fütterten wir ein paar Schafe mit Gras, welches wir direkt am Wegrand pflückten. Außerdem beobachteten wir, wie ein Lotse zu einem Schiff gebracht wurde, welches wohl auf dem Weg nach Antwerpen war. Wieder gab es also etwas was ich den Kindern erklären konnte.

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Gegen Mittag erreichten wir dann das Zentrum von Vlissingen. Und da wir Hunger hatten, gingen wir in ein kleines Fischrestaurant. Für die Kinder gab es Kibbeling, meine Frau aß einen Mix-Teller mit frittiertem Fisch und ich entschied mich für die Muscheln. Lecker!

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Anschließend schauten wir uns das Zentrum an und kauften hier und da ein paar Kleinigkeiten ein. Bevor wir uns auf den Rückweg machten, kauften wir uns noch ein Eis. Beim Essen beobachteten wir 2 Silbermöwen, die dabei waren in einem Brunnen zu baden.

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Auf dem Rückweg zum Schiff beobachteten wir am Deich weitere Silbermöwen und fütterten nochmals die Schafe. Auch an der Schleuse konnten wir noch einmal schauen. Diesmal erklärten allerdings die Kinder was gerade passiert.

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Die Rückfahrt auf der Fähre nutzte ich dann hauptsächlich um Fotos von den Kindern zu machen. Auf dem Schiff gab es ein Treppe mit gelb abgeklebten Treppenstufen. Diese eignete sich perfekt als Hintergrund. Sowohl ich, als auch die Kinder hatten sehr viel Freude. Trotzdem verlor ich die Umgebung nicht vollständig aus dem Blick, so das mir auf der Rückfahrt ein schönes Foto mit zwei Windkraftanlagen gelang.

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Zum Abschluss es Tages machten wir es uns im Ferienhaus gemütlich und überlegten uns, was wir am nächsten Tag unternehmen wollten.